Hans Harald Grimm

DKG-Beitrittsjahr: 1980
WSP-Teilnahmejahr: 1981
Beruf: Rechtsanwalt
Jahrgang:
1957
DKG-Region:
Rhein-Ruhr

Kurzbiografie:
Hans Harald Grimm hat die Jubilarin als Mitglied seit 1980 mehr als die Hälfte ihres Bestehens begleitet. Dabei wäre die Beziehung beinahe nach einem Jahr am Auswahlverfahren zum Werkstudentenprogramm gescheitert. Dort hatten die Interviewer nämlich zunächst den Eindruck, er wolle nur daran teilnehmen, um eine günstige Reisemöglichkeit zu seiner damals in Toronto arbeitenden Freundin und späteren Frau zu erhalten. Glücklicherweise erwies sich diese Einschätzung als vollkommen falsch. Um seine wirkliche Einstellung zu Kanada zu testen, wurde er dann weit entfernt in ein Hotel in Sasketchewan geschickt. So lernte er eine weitere Provinz dieses faszinierenden Landes kennen, von dem er außer den Territorien und der jüngsten Provinz Newfoundland inzwischen alle übrigen Provinzen bereist hat.

Neben Tätigkeiten auf Bundesebene im Vorstand der DKG war Hans Harald Grimm auch in den Leitungen der Regionalgruppen in Köln, Stuttgart und im Ruhrgebiet aktiv. Privat verbindet ihn außer seiner Frau, einer geborenen Kanadierin, ein großer Freundeskreis mit Kanada. Beruflich ergab sich nach der Wahlstation des Referendariats in einer Anwaltskanzlei in Toronto durch die Geschäftsführertätigkeit bei der Deutsch-Kanadischen Industrie- und Handelskammer in Toronto die einzigartige Möglichkeit, durch den Umzug in Kanadas größte Stadt das dortige Alltagsleben mit der gesamten Familie kennenzulernen. Beruflicher Kontakt zu Kanada besteht weiterhin über die Deutsch-Kanadische Juristenvereinigung.

Was ist für Sie „typisch“ kanadisch?

  • Bekleidung mit Shorts und T-Shirt beim ersten Sonnenstrahl im Frühjahr – unabhängig von den Außentemperaturen.
  • Friedliches Zusammenleben vieler verschiedener Ethnien aus allen Teilen der Welt.
  • Ein Stück des rheinischen Frohsinns, mit dem es leichter fällt, die Herausforderungen des Alltags zu meistern.

Was ist Ihr „Geheimtipp“ in Kanada?

  • Northern Lights am schier endlosen Himmel in den Prärieprovinzen.
  • Die Ravines überall mitten in der Stadt in Toronto.
  • Der rote Sand auf Prince Edward Island.

Welche Gewohnheit oder Idee aus Kanada würden Sie gerne in Deutschland übernehmen?

  • Die Unbefangenheit, frei von Zwängen eine Lösung für ein Problem zu finden.
  • Überziehschuhe zum Schutz der Businessschuhe bei Schneematsch.
  • Ausziehen und Abstellen der dreckigen Straßenschuhe nach Betreten der Wohnung auf einer Fußmatte.

Was nehmen Sie auf jeden Fall mit, sollten Sie jemals nach Kanada auswandern?

  • Eine zusammenklappbare Einkaufsbox.
  • Ein gutes Sortiment deutscher Qualitätsweine.
  • Ein Stück des rheinischen Frohsinns, mit dem es leichter fällt, die Herausforderungen des Alltags zu meistern.

Warum sind Sie Mitglied in der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft?
Um den Kontakt zwischen Kanadiern und Deutschen zu fördern und das Werkstudentenprogramm zu unterstützen, von dem ich als Teilnehmer vor 30 Jahren profitiert habe.

Was assoziieren Sie mit der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft?
Den herzlichen Empfang der kanadischen Soldaten durch deutsche Familien in Hannover zu Weihnachten 1951, der zur Gründung der DKG führte und bis heute ein hervorragendes Beispiel der deutsch-kanadischen Freundschaft darstellt.

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