Made in Canada – Fait au Canada

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Made in Canada – Fait au Canada

„Fashion à la Kanadisch“.  Ein Begriff der noch nicht sehr bekannt, aber definitiv unterwegs ist:
in Kanada gemachte Mode.

Wenn man über Modedesigner spricht, kommt einem nicht unbedingt sofort „Kanada“ in den Sinn.  Doch dies wird sich bald ändern, denn die Modewelt „boomt“ dort förmlich.  Ob „haute-couture“, sportlich oder Mode für jeden Tag.  Kanada ist in dem Bereich aktiver denn je und zwar von Osten bis Westen und das alles auch noch umweltfreundlich.

Wer im Frühling in Toronto ist, kommt an der „Fashion Week“ (jetzt „World Master Card fashion week“ genannt) nicht vorbei http://worldmastercardfashionweek.com/.  Auch wenn diese eher „lokal“ ist und hauptsächlich die kanadischen Designer präsentiert, gewinnt die Toronto Fashion Week  immer mehr an Bedeutung.

Die Designer in Kanada kreieren Konfektionen die Land und Leute widerspiegeln .  Sie versuchen  auch ihre Produkte im eigenem Land herzustellen.  „Roots“ ist dafür ein gutes Beispiel.  Die Erfinder von „Roots“ wurden inspiriert von ihrer Leidenschaft für den Algonquin Park in Ontario. Ihre Lederwaren wurden immer in Toronto in der  eigener „Factory“ produziert.
„Joseph Ribkoff“ ist ein weiteres Beispiel.  Alle Kleidungsstücke von Ribkoff werden in Kanada gefertigt; vom Entwurf bis zur Herstellung.  Die Kollektionen der in 1957 gegründeten Firma wurden bereits in Elle, Style und Châtelaine vorgestellt.

Auch wenn die kanadischen Designer versuchen überwiegend lokal zu produzieren, hindert sie dies natürlich nicht daran ihre Produkte international zu vertreiben.  Der Designer Brian Bailey aus Toronto zählt beispielsweise Oprah Winfrey und Céline Dion
zu seinen Kundinnen. Seine Kollektionen findet man auch in „Saks Fifth Avenue“ und Harrods UK. Der Designer David Dixon, ebenfalls aus Toronto, verkauft seine Kleider in den USA, Kuweit, der Schweiz, Japan, Hong Kong und Deutschland.  Prominente wie Pamela Anderson, Meg Ryan und Jennifer Love Hewitt zählen zu seinen Kunden aus der Film- und Fashionwelt.

Doch ein ganz wesentlicher Punkt der kanadischen Designer ist die „sustainable fashion“ http://www.arch1design.com/Sustainable_Fashion_Canada.html.   Vom Recycling alter Kleider, deren Umwandelung in Neue bis hin zur Nutzung von organischen Fasern wie , Bambus oder  recycelte Plastikflaschen, „veggie-tanned leathers“ uvm:   die Designer sind umweltbewusst.

Wer noch mehr kanadisches Design entdecken möchte (nicht nur in der Mode, auch in Bereichen wie; Möbel, Architektur, Spielzeug, usw.), schaut sich am besten die Webseite der „Canadian Design Resource“ an:   http://www.canadiandesignresource.ca/officialgallery/.
Bloss nicht: das Video zur Erfindung von „pook toque“ verpassen, very Canadian indeed!

http://www.canadiandesignresource.ca/officialgallery/index.php?s=pook+toque&searchbutton=Go!

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