Die Irokesen-Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn

AMielke
Die Irokesen-Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn,

http://www.bundeskunsthalle.de/ausstellungen/irokesen.html 

war der  Anlass, dass die DKG-Rheinländer sich wieder getroffen hatten. Trotz Champions-League-Finale fand sich eine kleine Gruppe, um sich in einer Führung das Leben und die Kultur der Irokesen ein wenig näher bringen zu lassen.

Sehr anschaulich an Hand von vielen Exponaten (unter anderem auch aus Kanada) konnte man sich ein kleines Bild machen. Angefangen von der Schildkröte, Skywoman, den drei Schwestern bis hin zu LaCrosse. Die Irokesen haben übrigens dieses Spiel erfunden. Die Franzosen gaben dem Spiel diesen Namen, da der Schläger einem Hirtenstab sehr ähnlich aussah. Neben den wenigen noch erhaltenen Kleidungsstücken gab es auch viele szenische Gemälde, Dinge des täglichen Lebens und die damals so gefürchtete Kugelkopfkeule und den berühmten Wampums. Interessant war auch, dass die Irokesen martialisch orientiert war. Machte der Häuptling nicht das, was die Frauen wollte, wurde er kurzerhand abgesetzt. Zum Abschluss ging es dann noch in ein Langhaus, welches nahezu originalgetreu nachgebaut wurde.

Alles in allem eine sehr spannende, interessante und auch informative Führung und Ausstellung. Wer dann noch mehr über Indianer wissen wollte, konnte sich in der angeschlossenen Buchhandlung mit reichlich Material versorgen, unter anderem gab es ein Buch über die Legenden kanadischer Indianer. Das Buch über die Ausstellung selber gibt es ebenfalls zu kaufen (Deutsch und Englisch).

(Zu sehen bis 4. August 2013)

No tags for this post.