Auswandern nach Kanada

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Auswandern nach Kanada.  Ein Traum vieler Europäer.  Heutzutage beantragt man seine Papiere bei den hiesigen Botschaften, sucht sich eine Arbeitsstelle im Vorfeld und fliegt hin (so oder soähnlich zumindest läuft es meist ab).  Doch wie war es vor 30, 50, 100 oder 150 Jahren?  Welche Leute wanderten damals aus, warum und unter welchen Umständen?  Die Geschichten dieser Menschen ist faszinierend; und wird heute sehr intensiv in zwei sehr schönen und hoch interessanten Museen Kanadas erzählt.
Das „Pier 21“ in Halifax und „Grosse Île“ in Québec City.

In beiden Museen kann man über die Geschischte von Menschen, die Kanada als Ihre neue Heimat gewählt haben oder wählen mußten, erfahren.

Auf Grosse-Île kommt man nur mit dem Schiff, denn wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Insel.  Dort (oder kurz davor) kamen Tausende von Iren ums Leben die Irland in der Hungersnot von 1847 verliessen.  Die Insel ist
geprägt vom diesem Leid.  Auf der Insel wurde ein keltisches Kreuz zum Andenken an diese Menschen errichtet. Man nennt „Grosse Île“ auch Insel der Quarantäne, da zahlreiche ankommende Einwanderer sich hier zunächst von verschiedensten Krankheiten erholen mussten bevor sie auf das Festland gelassen wurden.

In „Pier 21“ kann man verschiedene Ausstellungen bewundern.  Auch die Website lohnt einen Besuch und bietet eine Menge lesenswerter Informationen zum Thema; zum Beispiel die Blogs der Mitarbeiter des Museums.  Ich empfehle speziell den Bericht des Historikers Steve Schwinghamer: „Journey of Wawel Treasures to Canada“.

Ich wünsche Ihnen schöne Entdeckungen!