Investor steigt bei BlackBerry ein

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Der angeschlagene kanadische Smartphone-Hersteller BlackBerry soll von einem kanadischen Investorenkonsortium übernommen werden. Eine Gruppe um den kanadischen Fond Fairfax Financial Holding hat Ende September eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Das Unternehmen wurde in der Erklärung auf 3,5 Milliarden Euro bewertet. Vor dem Kaufabschluss sollen noch die Bücher geprüft werden. Der Fairfax Financial Holding gehören bereits zehn Prozent von BlackBerry.

Trotz seiner wirtschaftlich wackelnden Lage hat BlackBerry zuletzt mit deutschen Behörden gute Geschäfte gemacht. Presseberichten zufolge haben 20 Behörden, darunter neun der vierzehn Ministerien, das Hochsicherheits-Modell Z10 bestellt, das in der Lage ist, Daten und Gespräche ausreichend zu verschlüsseln. Das Z10 ist erst seit Juli dieses Jahres auf dem Markt und kostet 2.500 Euro pro Stück. Schon wenige Tage nach Zulassung des Gerätes lagen der „Wirtschaftwoche“ zufolge bereits mehr als 1.200 Bestellungen vor.

Korrektur vom 12.11.2013:

Blackberry wird nicht verkauft. Diese überraschende Neuigkeit gab der angeschlagene Smartphone-Hersteller aus Kanada Anfang November bekannt.

Erst im August dieses Jahres hatte sich Blackberry nach hohen Verlusten selbst zum Verkauf gestellt. Die kanadische Finanzfirma Fairfax Financial wollte das Unternehmen für 4,7 Milliarden Dollar übernehmen. Doch nun wird eine Investorengruppe unter der Leitung von Fairfax Financial mit einer Geldspritze in Höhe von einer Milliarde Dollar dafür sorgen, dass Blackberry – vorerst – selbständig bleibt.

Der derzeitige Unternehmenschef, der Deutsche Thorsten Heins, wird den Konzern allerdings verlassen. Seinen Job soll für eine Übergangszeit John Chen überneh

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