Meine erste Reise nach Québec

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Am 12.08.2013 hat meine große Reise nach Québec begonnen – dies war für mich das erste Mal, dass ich allein, ganz allein, ohne Bekannte, Verwandte oder Freunde, in ein mir völlig fremdes Land reiste. Den Kontakt zu meiner Gastfamilie ermöglichte mir Dr. Georg Schmitz, ein Mitglied der Deutsch-Kanadischen-Gesellschaft.
Am Flughafen in Montréal wurde ich schon von meiner Gastschwester und meinem Gastvater erwartetet und mit einem „Herzlich Willkommen“ Schild begrüßt. Auf unserem Weg nachhause (Shawinigan in der Region „Mauricie“) sah ich zum ersten Mal die Weiten Kanadas und durch das Aussehen der Trucks und der Häuser, die  eine umlaufende Veranda und einen Vorgarten hatten, wurde mir noch bewusster, dass ich jetzt wirklich in Nordamerika bin. Dieses Straßenbild unterschied sich komplett von dem, was ich aus Deutschland kannte. Am Abend traf ich meine kleinen Gastbrüder und meine Gastmutter. Ich war sehr glücklich, denn ich konnte mir keine bessere Gastfamilie vorstellen. Die ersten Tage verbrachte ich mit meiner Gastschwester und den Großeltern beim Campen mit dem Tente-Roulotte (ein Anhänger, der sich als Familienzelt aufklappen lässt).
In Tadoussac haben wir Wale beobachtet, dies war ein einzigartiges Schauspiel und diesen großen Tieren so nahe zu sein, ein tolles Gefühl.
Meine Gastschwester und ich haben das Wochenende bei ihrer anderen Großmutter in Québec City verbracht. Natürlich waren wir erstmal shoppen, und ich bin ein großer Fan von dem Laden „Simons“ geworden. Außerdem haben wir ein Feuerwerk auf dem Fluss angeschaut, welches sehr eindrucksvoll vom Schloss Frontenac aus zu beobachten war.
An diesem Abend lernte ich noch weitere Familienmitglieder kennen: Cousins, Tanten, Onkel. So bekam ich wunderbare Einblicke in das typische Leben der Québecaner.
Die zweite Woche verbrachte ich mit meiner Gastfamilie im La-Mauricie Nationalpark. Dort gingen wir Kanu fahren, haben Wanderungen gemacht und am Abend saßen wir gemütlich am Lagerfeuer. Hier haben wir „S’mores“ gegessen, eine Süssigkeit mit Marshmallows.  Dafür  muss man zuerst das Marshmallow über dem Feuer grillen und dieses wird dann zwischen zwei Butterkekse, die dick mit Schokolade bestrichen sind, gelegt. Hm einfach köstlich!!!

Doch viel zu schnell neigte sich mein Aufenthalt dem Ende zu. Am letzten Abend wurde für mich eine Abschiedsfeier organisiert und den letzten Tag habe ich zusammen mit meiner Gastfamilie noch Montréal angeschaut. Eine Stadt, die mir wahnsinnig gut gefällt. Zum Abschied habe ich dann das Nationalgericht Québecs,  „Poutine“ gegessen.
Abschließend kann ich nur sagen, dass ich eine wundervolle Zeit in Québec verbracht habe: ich habe neue Freundschaften geschlossen, das québécanische Leben kennengelernt und ich durfte die einzigartige Gastfreundschaft der Québecaner erfahren.
Die Verbindung, die ich zu Kanada fühlte, wollte ich aufrechterhalten, weswegen ich Mitglied in der DKG geworden bin.
Man muss Québec auf jeden Fall sehen und erleben und ich werde sicherlich noch ein weiteres Mal dorthin fahren.

Alexandra Weipert, 16 Jahre

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