Montréaler Fahrradfahrer trotzen eisigen Temperaturen (Vélo sous zéro)

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Kanadier sind Kälte gewöhnt, aber was rund 500 Fahrradfahrer Mitte Februar in Montréal vollbracht haben, ist dennoch erwähnenswert. Trotz der eisigen Kälte von 15 Grad unter Null und, aber das sei nur nebenbei erwähnt, einem Windchillfaktor, der sich wie 24 Grad unter Null anfühlte, trafen sie sich zu einer Fahrradtour durch Montréal. Organisiert wurde die 15 Kilometer lange Tour von Vélo-Québec, einer Non-Profit-Organisation, die sich für das Fahrradfahren in Québec stark macht.

Erklärtes Ziel der Tour war es, das Radfahren im Winter zu entmystifizieren – heißt: zu zeigen, dass man es überleben kann, und die Stadtverwaltung dazu aufzufordern, wintertaugliche Fahrradwege anzulegen.

Zwar verfügt Montréal über ein gutes Netz von Radwegen, aber die sind nur von April bis November geöffnet. Lediglich ein einziger Weg ist das ganze Jahr über geöffnet und wird von durchschnittlich 600 Radlern jeden Tag genutzt. Im Sommer liegt die Zahl mit fast 6.000 Radlern weit höher.

http://www.velo.qc.ca/en/Home

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