Stephen Harper in München und Berlin

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München und Berlin hießen die Stationen, die der kanadische Premierminister Stephen Harper während seines Deutschlandaufenthalts in der vorvergangenen Woche besuchte. Der Aufenthalt in Deutschland war eine Etappe der Europareise, die Harper auch in die Ukraine sowie in die Niederlande führte, wo er am Gipfel zur nuklearen Sicherheit teilnahm.

In München traf Harper mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zusammen, in Berlin standen Gespräche mit Kanzlerin Angela Merkel sowie Bundespräsident Joachim Gauck auf der Agenda. Mit Merkel besprach Harper eine ganze Reihe von Themen, darunter auch die Chancen, die das Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der Europäischen Union beiden Länder eröffnen wird. Die beiden Regierungschefs besprachen auch die nach wie vor angespannte Lage in der Ukraine.

„In einer unsicheren Welt verbindet Kanada und Deutschland eine feste und langfristige Freundschaft, die auf gemeinsamen Werten, gemeinsamen Interessen und diversen Handelsverbindungen beruht“, erklärte Harper. „Mein Besuch in Deutschland – es ist der fünfte, seit ich mein Amt angetreten habe – bezeugt die Verbindungen zwischen unseren beiden Ländern.“

Als Teil der Delegation des kanadischen Premierministers gab Industrieminister James Moore zusammen mit dem Geschäftsführer von OpenText, Tom Jenkins, am 27. März einen Digitalen Runden Tisch in der Botschaft von Kanada. Zu dem Teilnehmerkreis gehörten Vertreter des BMWi, der Bitkom, Munich Re sowie die im Rahmen der gleichnamigen Inititative der EU von der Bundesregierung ernannte Digitale Botschafterin Deutschlands, Frau Prof. Dr. Gesche Joost.

Im Mittelpunkt des Runden Tisches stand der Austausch über verschiedene digitale Herausforderungen, vor denen beide Länder stehen, u.a. der flächendeckende Zugang zum Internet, digitale Infrastruktur, Regulierung, Innovationen, Inhalte, Bildung und Kompetenzentwicklung.