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Kanadische Nachrichten

Bundesverdienstkreuz für zwei Kanadier

Gleich zwei Kanadier sind im Juni mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden, der höchsten Ehrenauszeichnung, die Deutschland zu vergeben hat. Am 2. Juni erhielt der Physiker Prof. Dr. Henry Mantsch vom deutschen Botschafter in Kanada, Werner Wnendt, das Bundesverdienstkreuz für seinen unermüdlichen Einsatz für die Zusammenarbeit beider Länder auf dem Gebiet der Wissenschaft und Technik.

Mantsch, der während seiner beruflichen Laufbahn schon mit Nobelpreisträger Gerhard Herzberg am National Research Centre in Ottawa zusammengearbeitet hat, gilt als außergewöhnlicher Brückenbauer, der vielen jungen Wissenschaftlern aus Kanada und Deutschland den Weg bereitet hat.

In Kitchener in der kanadischen Provinz Ontario wurde am 11. Juni der kanadische Germanist und Slawist Professor David John für seine Verdienste um die deutsche Sprache und Kultur während seiner Zeit als Professor an der Universität von Waterloo geehrt. Dort baute er auch das Waterloo Centre for German Studies auf.

John wurde 2012 emeritiert; 38 Jahre lang hatte er dem Fachbereich Germanistik und Slawistik angehört. Sein Spezialgebiet ist die deutsche Literatur des 18. Jahrhunderts.

Feierliche Bestattung eines kanadischen Luftwaffenpiloten in Rheinberg

Am 9. Juli werden auf dem Britischen Soldatenfriedhof Rheinberg die sterblichen Überreste des kanadischen Piloten John Joseph Carey beigesetzt. Der Halifax-Bomber, mit dem Carey und sechs weitere Besatzungsmitglieder in der Nacht vom 28. auf den 29. August 1942 bei Maria Laach abgestürzt waren, wurde erst 2008 aus dem Laacher See geborgen. Drei Besatzungsmitglieder hatten den Absturz überlegt, die Überreste zweier weiterer –  eines 19 Jahre alten Südafrikaners und eines 21-jährigen Kanadiers – konnten bereits damals geborgen und bestattet werden.

Carey und ein weiteres Besatzungsmitglied aber waren im Flugzeug eingeschlossen, das auf dem Grund des Sees lag. Da das Flugzeug noch mit Bomben bestückt war, konnten ihre Überreste erst durch ein Bombenräumkommando geborgen werden. Dass es sich bei einem der Toten um Carey handelt, konnte inzwischen einwandfrei identifiziert werden. Seine einzig noch in Kanada lebenden Familienmitglieder, eine 75-jährige Nichte und einige Neffen, werden an der Bestattung teilnehmen.

 

Zum Sechsten: Kanada richtet erneut Suche nach Franklin-Schiffen aus

Auch diesen Sommer und damit zum sechsten Mal wird die kanadische Naturschutzbehörde Parks Canada sich auf in den hohen Norden des Landes machen, um nach den verschollenen Schiffen der Franklin-Expedition zu suchen.

Der Brite Sir John Franklin hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die damals noch legendäre Nordwest-Passage zu finden. Nach einer gescheiterten Expedition bracht er 1845 mit den beiden Schiffen HMS Terror und HMS Erebus und 129 Mann Besatzung erneut in den Norden auf – niemand kehrte je zurück.

Mehr als eineinhalb Jahrhunderte gab die letzte Expedition des Sir John Franklin Rätsel auf, und immer noch sind nur kleine Teile dieses Rätsels gelöst. Zwar weiß man inzwischen nach zahlreichen Suchexpeditionen sowohl im 19. als auch im 20. Jahrhundert bruchstückhaft, was Franklin und seinen Männern zugestoßen ist. Doch wo die Schiffe „Erebus“ und „Terror“ geblieben sind, ist nach wie vor völlig unklar.

Zum vierten Mal nun schickt Kanada eine Suchexpedition los. Vier bis sechs Wochen haben die Forscher und Techniker, um mit Hilfe von modernster Ausrüstung die beiden Schiffe aufzuspüren. Die Suche in diesem Jahr konzentriert sich vor allem auf zwei Gebiete: Die Victoria Strait/Alexandra Strait-Region, wo eines der beiden Schiffe vermutet wird, und die Region südlich der O’Reilly-Insel, weil eines der beiden Wracks in mündlich überlieferten Geschichten der dort lebenden Inuit erwähnt wird.

Kanada hat bereits fünf Suchexpeditionen ausgerichtet, die erste fand 2008 statt, doch weder während dieser noch in den Jahren 2010 bis 2013 wurden die „Erebus“ oder die „Terror“ gesichtet. Umsonst waren die Expeditionen allerdings nicht. Bei der zweiten Suchaktion 2010 wurde das Wrack der HMS Investigator gefunden, ein Schiff, das 1854 bei einer Franklin-Suchexpedition im Eis stecken geblieben war und von der Mannschaft verlassen werden musste. Ebenfalls 2010, im Juli, wurden die Leichen dreier Mannschaftsmitglieder in Banks Island’s Mercy Bay in den Northwest Territories entdeckt.

Die Expedition, die ein Jahr später, 2011, entsendet wurde, sollte auch dazu dienen, dieses Wrack genauer zu untersuchen. Darüber hinaus wurde während der Suche nach den Schiffen ein großes Gebiet bisher nicht aufgezeichneter Gewässer in Kanadas Arktis untersucht und kartografiert. Auch dieses Jahr wird nicht nur nach den Schiffen Ausschau gehalten, sondern auch Daten für die wissenschaftliche Auswertung gesammelt.

Wie genau die Suche nach den Schiffen abläuft und was sich die Wissenschaft davon verspricht, darüber hat Parks Canada bereits vor der letzten Suche 2013 ein kurzes Video veröffentlicht: https://www.youtube.com/watch?v=HH-rlmeGUKA

Die Botschaft von Kanada auf Facebook

Die Botschaft von Kanada hat nun endlich auch einen eigenen Facebook-Auftritt: Werden Sie Fan unter https://www.facebook.com/pages/Botschaft-von-Kanada-in-Deutschland/665694266803176?ref=hl

Tennisprofi Bouchard: Erstmals in einem großen Finale

heute im Wimbledon Finale!   (15 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE)

http://www.spiegel.de/sport/sonst/wimbledon-eugenie-bouchard-und-petra-kvitova-spielen-das-finale-a-979094.html

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