Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls: Drei Ausstellungen in Kanada

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Das kanadische Kalter-Kriegs-Museum, der Diefenbunker, wird den 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer gleich mit drei Ausstellungen begehen. Die Ausstellung „Dictatorship and Democracy in the Age of Extremes: Spotlights on the History of Europe in the Twentieth Century“ zeigt eine Sammlung von 190 seltenen Fotografien, Zeitungsausschnitten und politischen Cartoons aus unterschiedlichen Archiven Europas. Erzählt wird die dramatische Geschichte des 20. Jahrhunderts zwischen Freiheit, Tyrannei, Demokratie und Diktatur. Konzipiert und produziert wurde diese Ausstellung vom Institut für Zeitgeschichte in München, Deutschlandradio Kultur und der Bundesstiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.

„German Canadian Graffiti Jam: The Bunker Reunion“ heißt die zweite Ausstellung, die unter dem Titel „For 25 | Berlin“ eine Reihe von Graffitis zeigt, die kanadische und deutsche Künstler im Februar dieses Jahres zur Erinnerung an den Fall der Mauer kreierten. Zu dieser Aktion hatten die Deutsche Botschaft in Kanada und die Organisatoren von „House of PainT“, Kanadas größtem urbanen Kunstfestival aufgerufen.

Ebenfalls gezeigt wird in einer dritten Ausstellung die Foto-Installation „Niederkirchner Straße“ der Kanadierin Leslie Hossack, die mit ihren Fotografien eines Mauerstücks einen Gang entlang der Mauer simuliert.

Alle drei Ausstellungen zum Mauerfalljubiläum starten am 6. November und werden noch bis zum 31. März im Diefenbunker in Carp, Ontario zu sehen sein.
http://www.canada.diplo.de/Vertretung/kanada/en/__events/ottawa/dief-event.html
http://diefenbunker.ca/exhibitions/