Eine deutsche Studentin schreibt beste Doktorarbeit in Kanada-Studien

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Die Kanadistin Stefanie Fritzenkötter die in Trier studiert hat, wird für die weltweit beste Doktorarbeit in Kanada-Studien ausgezeichnet. In ihrer Arbeit beschäftigt Fritzenkötter sich mit dem akadischen Französisch, das in Nova Scotia gesprochen wird. Die Autorin untersucht das Verhältnis des Akadischen zum Englischen und Französischen in der Jugendsprache. Es ist die erste Arbeit dieses Umfangs, die sich mit diesem Sprachphänomen befasst.

Der Preis für die beste Doktorarbeit in Kanada-Studien wird jährlich vom Internationale Council for Canada Studies (ICCS) vergeben. Geehrt wird eine Arbeit, die an einer Universität außerhalb Kanadas entstanden ist. Ihren Preis kann Fritzenkötter am 23. Mai bei der Jahrestagung des ICCS in Kanada entgegen nehmen.

Außerdem:

Trierer Professor erhält Governor General’s International Award

Der Trierer Professor Wolfgang Klooß erhält als erster deutscher Wissenschaftler den renommierten Governor General’s International Award for Canadian Studies. Wolfgang Klooß ist seit 1991 Direktor des interdisziplinären Zentrums für Kanada-Studien an der Universität Trier. Bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2013 hatte der Literaturwissenschaftler einen Lehrstuhl für Inneranglistische Komparatistik an der Universität Trier inne.

Klooß war Präsident der Gesellschaft für Kanada-Studien in deutschsprachigen Ländern und Mitglied des Internationalen Rates für Kanada-Studien. Gleichzeitig ist er Fellow am St. John’s College der University of Manitoba.

 

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