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Siemens baut neuen Windpark in Kanada

Der deutsche Technikkonzern Siemens wird rund 40 Windenergieanlagen nach Kanada liefern. Das Windkraftwerk Grand Bend liegt rund 220 Kilometer von Toronto entfernt und soll etwa 30.000 Haushalte mit Strom beliefern. In Betrieb gehen wird Grand Bend Anfang 2016.

Die 120 Rotorblätter mit einer Länge von je 55 Metern für die 40 Windanlagen werden im kanadischen Werk in Tillsonburg gefertigt. Siemens wird neben der Errichtung für einen Zeitraum von zehn Jahren auch den Service und die Wartung der Anlage übernehmen.

Kanadischer Astronaut veröffentlicht Album mit Songs aus dem All

Chris Hadfield ist schon jetzt eine Berühmtheit. Nun hat der ehemalige kanadische Astronaut angekündigt, ein Album herauszubringen, dessen Songs er weitgehend während seiner Zeit auf der Internationalen Raumstation ISS aufgenommen hat. Dort war er von Dezember 2012 bis Mai 2013 im Einsatz und ließ die Welt über seinen YouTube-Channel am alltäglichen Leben im Weltraum teilnehmen.

Das Album, das bei Warner Music erscheint, soll im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommen. Stimme und Gitarre, so ließ der Konzern wissen, seien im All aufgenommen worden, alles weitere auf der Erde hinzugekommen. Dass Hadfield eine Akustikgitarre mit an Bord der ISS genommen hatte, war der Welt bekannt geworden, als der Astronaut eine Cover-Version von David Bowies „Space Oddity“ spielte. Singend und spielend schwebte Hadfield durch die ISS – die Aufnahme wurde auf YouTube ein großer Hit.

Frauen-Fußball-WM: Eröffnungsfeier am 6. Juni

Am 6. Juni geht es los – dann startet die Frauenfußball-WM in Kanada. Zur Eröffnungsfeier, die unmittelbar vor dem Eröffnungsspiel zwischen Kanada und der VR China stattfindet, werden mehr als 200 Mitwirkende in Aktion treten, darunter auch die Grammy-Gewinnerin Sarah McLachlan und das Künstler-Duo Tegan und Sara aus Alberta.

Laut Fifa soll die Eröffnungsfeier Werte wie Ambition, Inspiration, Ehre, Sieg, Jubel und Stolz in den Mittelpunkt stellen, Werte, so heißt es von offizieller Seite, die „auch von den angekündigten Künstlerinnen vertreten werden“.

Kanadische Filme in Deutschland

Im Mai sind wieder einige kanadische Filme in Deutschland zu sehen. Bereits am 30. April starten die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. Bis zum 5. Mai werden gezeigt: Im Internationalen Wettbewerb „Love Me“ von Barbara Sternberg (Kanada 2014 l 05:30 Min.). Im Kinder- und Jugendfilmwettbewerb läuft “Le cours de natation“ von Olivia Boudreau (Kanada 2015 l 11:00 Min.); „W-A-L-K“ von Anna Sikorski (Kanada 2014 | 10:30 Min.) und „Sweet Talk“ von Esteban Azuela (Kanada/ Mexiko 2014 | 01:30 Min.). Auch in weiteren Sektionen ist eine ganze Reihe von Filmen aus Kanada zu sehen.

Am 5. Mai startet das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart. Bis zum 10. Mai sind dort zu sehen: „Nul poisson où aller“ von Nicola Lemaz & Janice Nadeau (Kanada 2014 | 14:24 Min.), „Seth’s Doiminion“ von Luc Chamberland (Kanada 2014 | 42:00 Min.) und „Histoires de bus (Bus Story)“ von Tali (Kanada 2014 | 10:51 Min.).

Seit dem 2. April läuft übrigens der in Deutschland, Kanada, Frankreich, Schweden und Norwegen produzierte neue Film „Everything will be fine“ von Wim Wenders (118:00 Min.). Eine Woche später startete „The F-Word – Von Wegen nur gute Freunde (What if)“  von Michael Dowse (Irland/ Kanada 2013 l 101:00 Min.) Seit dem 23. April läuft „Shana – Das Wolfsmädchen (The Wolf’s Music)“ von Nino Jacusso (Kanada/ Schweiz 2014 | 96:00 Min.).