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	<title>DKG (Deutsch-Kanadische Gesellschaft)</title>
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		<title>Trowbridge</title>
		<link>https://www.dkg-online.de/trowbridge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dkg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 09:09:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Members]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir bieten ein umfassendes Spektrum kanadischer, britischer &#38; US-amerikanischer Steuerdienstleistungen für inländische &#38; ausländische Privatpersonen sowie Unternehmen verschiedenster Branchen an.Kontakt: &#73;&#x73;&#104;&#x61;l&#x69;&#46;&#112;&#x61;&#116;&#x65;l&#x40;t&#114;&#x6f;&#119;&#x62;r&#x69;d&#103;&#x65;&#103;&#x6c;o&#x62;a&#108;&#x2e;&#99;&#x6f;m Unternehmenssteuerberatung Steuerdienstleistungen für Privatpersonen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dkg-online.de/trowbridge/">Trowbridge</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dkg-online.de">DKG (Deutsch-Kanadische Gesellschaft)</a>.</p>
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<p>Wir bieten ein umfassendes Spektrum kanadischer, britischer &amp; US-amerikanischer Steuerdienstleistungen für inländische &amp; ausländische Privatpersonen sowie Unternehmen verschiedenster Branchen an.<br>Kontakt: <a href="mailto:Ishali&#46;patel&#64;trow&#98;&#114;&#105;&#100;&#103;&#101;&#103;&#108;&#111;&#98;&#97;&#108;&#46;&#99;&#111;&#109;">&#73;s&#x68;a&#x6c;i&#x2e;&#112;&#x61;&#116;&#x65;&#108;&#64;&#x74;r&#x6f;w&#x62;&#114;&#x69;&#100;&#x67;&#101;&#x67;&#108;o&#x62;a&#x6c;&#46;&#x63;&#111;&#x6d;</a></p>



<p><strong><u><br>Unternehmenssteuerberatung</u></strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Steuer-Compliance &amp; Beratung (Kanada/USA)</li>



<li>Lohn- &amp; Gehaltsabrechnung</li>



<li>Indirekte Steuern</li>



<li>Besteuerung von Personengesellschaften – Compliance &amp; Beratung (Kanada/USA)</li>



<li>Steuerstrukturierung für internationale Expansion</li>



<li>Transfer Pricing</li>



<li>Rechnungswesen &amp; Buchhaltungsdienstleistungen<br><br></li>
</ul>



<p><strong><u>Steuerdienstleistungen für Privatpersonen</u></strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Steuer-Compliance &amp; Steuerberatung (Kanada/USA/UK)</li>



<li>Wegzugs- bzw. Expatriation-Planung</li>



<li>Selbstanzeigen (Voluntary Disclosures)</li>



<li>Feststellung des steuerlichen Wohnsitzes</li>



<li>Grenzüberschreitende Nachlass- und Trustplanung</li>



<li>Global Mobility: Steuerliche Compliance für Auswanderer</li>



<li>Immobilien im Ausland: Besteuerung von Mieteinnahmen &amp; Verkäufen</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Eric Gauthier</title>
		<link>https://www.dkg-online.de/canadians-living-in-deutschland-interview-mit-eric-gauthier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dkg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 06:42:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Eric Gauthier Wie ein Musical Eric Gauthier von Montreal nach Toronto – und schließlich nach Stuttgart brachte. How a Musical Took Eric Gauthier [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dkg-online.de/canadians-living-in-deutschland-interview-mit-eric-gauthier/">Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Eric Gauthier</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dkg-online.de">DKG (Deutsch-Kanadische Gesellschaft)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit <strong>Eric Gauthier</strong></h2>



<p><strong>Wie ein Musical Eric Gauthier von Montreal nach Toronto – und schließlich nach Stuttgart brachte</strong>.</p>



<p><strong>How a Musical Took Eric Gauthier from Montreal to Toronto — and All the Way to Stuttgart</strong>.</p>



<p><strong>Comment une comédie musicale a conduit Eric Gauthier de Montréal à Toronto — puis jusqu’à Stuttgart</strong>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Wie viele Jungen, die in Québec aufwachsen, verbrachte Eric Gauthier seine Winter auf dem Eis. Hockey war nicht nur ein Sport – es war ein Teil des Alltags. Er träumte davon, der nächste Patrick Roy zu werden.</p>



<p>Und dann, eines Abends, änderte sich alles.</p>



<p>Nachdem er mit seinen Eltern das Musical <em>Cats</em> in Montreal gesehen hatte, machte es plötzlich Klick. Die Energie, die Musik, die Bewegung, die Magie der Bühne – Hockey rückte auf einmal in den Hintergrund. Der Tanz war in sein Leben getreten, und dieses Mal sollte er bleiben.</p>



<p>Schritt für Schritt folgte der junge Eric dieser neuen Leidenschaft. Er zog nach Toronto, um an der National Ballet School of Canada zu studieren. Mit gerade einmal 18 Jahren überquerte er dann den Atlantik und schloss sich dem renommierten Stuttgarter Ballett in Deutschland an.</p>



<p>Der Plan war einfach: zwei Jahre bleiben, lernen, Europa entdecken und danach nach Kanada zurückkehren.</p>



<p>Das war 1997.</p>



<p>Fast dreißig Jahre später ist Eric immer noch in Stuttgart.</p>



<p>Heute gilt er als außergewöhnlicher Tänzer und kreative Kraft in der Welt des Balletts. Seine Choreografien verbinden Humor, Emotion und Theatralik auf eine Weise, die zugleich zugänglich und kraftvoll wirkt. Manche nennen ihn sogar den <strong>Charlie Chaplin des Balletts</strong>.</p>



<p>Trotz seines internationalen Erfolgs hat Eric jedoch nie seinen kanadischen Geist verloren.</p>



<p>Während unseres Gesprächs wurde eines schnell klar: Stuttgart ist zu seiner Heimat geworden. Doch Liebe auf den ersten Blick war es nicht. Als er ankam, erschien ihm die Stadt klein, die Sprache unverständlich und die Menschen zurückhaltender als in Kanada. An diese ersten Tage erinnert er sich heute mit einem Lächeln und beschreibt sie als „ein bisschen schwierig“.</p>



<p>Mit der Zeit lernte Eric Deutsch, ließ sich auf die Kultur ein und entdeckte einen anderen Lebensrhythmus. Stuttgart wuchs ihm langsam ans Herz. Beziehungen, erklärt er, brauchen hier vielleicht länger als in Kanada – aber wenn sie einmal entstehen, halten sie oft ein Leben lang.</p>



<p>Auf die Frage, was ihm aus Kanada fehlt, hält Eric kurz inne. Natürlich seine Familie – sie stand schon immer im Mittelpunkt seines Lebens. Ansonsten fällt es ihm schwer, etwas zu nennen, das ihm wirklich fehlt… außer vielleicht eine Sache: eine gute Poutine.</p>



<p>Er lacht und erklärt, dass man Poutine zwar manchmal auch in Deutschland findet, sie aber nie wirklich mit der aus der Heimat vergleichbar ist.</p>



<p>Jeden Sommer reist Eric mit seinen drei Kindern nach Québec zurück. Die Besuche bei Opa und Oma sind zu einer festen Tradition geworden – eine Zeit, um zur Ruhe zu kommen, sich wieder zu verbinden und die einfachen Dinge zu genießen. Wie seine Kinder sagen würden: einfach „chill“.</p>



<p>Heute steht Eric nicht mehr auf der Bühne. Er leitet seine Kompanie <strong>Gauthier Dance</strong> am Theaterhaus Stuttgart, choreografiert eigene Stücke und entwickelt neue Produktionen. Als wir miteinander sprachen, war er gerade dabei, wieder in sein Haus in Stuttgart einzuziehen – den Ort, den er heute zusammen mit seinen Kindern sein Zuhause nennt.</p>



<p>Marie Bérard</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Like many boys growing up in Quebec, Eric Gauthier spent his winters on the ice. Hockey wasn’t just a sport — it was part of everyday life. He dreamed of becoming the next Patrick Roy.</p>



<p>And then, one evening, everything changed.</p>



<p>After seeing the musical <em>Cats</em> in Montreal with his parents, something had clicked. The energy, the music, the movement, the magic of the stage — hockey suddenly faded into the background. Dance had entered his life, and this time, it was here to stay.</p>



<p>Step by step, the young Eric followed this new passion. He moved to Toronto to study at the National Ballet School of Canada. Then, at just 18 years old, he crossed the Atlantic and joined the prestigious Stuttgart Ballet, in Germany.</p>



<p>The plan was simple: stay for two years, learn, discover Europe, and then go back to Canada.</p>



<p>That was in 1997.</p>



<p>Almost thirty years later, Eric is still here in Stuttgart.</p>



<p>Today, he is known as an exceptional dancer and a creative force in the world of ballet. His choreography blends humour, emotion, and theatricality in a way that feels both accessible and powerful. Some even call him the <strong>Charlie Chaplin of ballet</strong>.</p>



<p>Yet despite his international success, Eric has never lost his Canada spirit.</p>



<p>During our interview, one thing became clear: Stuttgart has become home. But it wasn’t love at first sight. When he first arrived, the city felt small, the language impossible to understand, and the people more reserved than what he was used to in Canada. He remembers those early days with a smile, describing them as “a bit rough.”</p>



<p>Since, Eric learned German, embraced the culture, and discovered a different rhythm of life. Stuttgart slowly grew on him. The relationships, he explains, may take longer to build than in Canada, but once they are formed, they last.</p>



<p>When asked what he misses about Canada, Eric pauses. His family, of course — it has always been at the center of everything. Other than that, he struggles to find something he truly lacks… except maybe one thing: a good poutine.</p>



<p>He laughs while explaining that you can sometimes find poutine in Germany, but it never really compares to the one back home.</p>



<p>Every summer, Eric returns to Quebec with his three children. Visiting grandpa and grandma has become a tradition — a moment to slow down, reconnect, and enjoy the simple things. As his children like to say, it’s simply “chill.”</p>



<p>Today, Eric no longer performs on stage. He directs his company, <strong>Gauthier Dance</strong>, based at Theaterhaus Stuttgart, choreographs his own pieces, and creates new productions.</p>



<p>When we spoke, he was just moving back to his house in Stuttgart where, with his kids, he calls home.</p>



<p>Marie Bérard</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Comme beaucoup de jeunes garçons ayant grandi au Québec, Eric Gauthier passait ses hivers sur la glace. Le hockey n’était pas seulement un sport — c’était un mode de vie. Il rêvait de devenir le prochain Patrick Roy.</p>



<p>Et puis, un soir, tout a changé.</p>



<p>Après avoir vu la comédie musicale <em>Cats</em> à Montréal avec ses parents, quelque chose s’est déclenchée. L’énergie, la musique, le mouvement, la magie de la scène — le hockey est soudain passé au second plan. La danse venait d’entrer dans sa vie, et cette fois, elle était là pour rester.</p>



<p>Pas à pas, le jeune Eric a suivi cette nouvelle passion. Il est parti à Toronto pour étudier à l’École nationale de ballet du Canada. Puis, à seulement 18 ans, il a traversé l’Atlantique pour rejoindre le célèbre Ballet de Stuttgart, en Allemagne.</p>



<p>Le plan était simple : rester deux ans, apprendre, découvrir l’Europe, puis rentrer au Canada.</p>



<p>C’était en 1997.</p>



<p>Près de trente ans plus tard, Eric est toujours à Stuttgart.</p>



<p>Aujourd’hui, il est reconnu comme un danseur exceptionnel et une véritable force créative dans le monde du ballet. Ses chorégraphies mêlent humour, émotion et théâtralité d’une manière à la fois accessible et puissante. Certains le surnomment même le <strong>Charlie Chaplin du ballet</strong>.</p>



<p>Malgré son succès international, Eric n’a jamais perdu son esprit canadien.</p>



<p>Lors de notre entretien, une chose était claire : Stuttgart est devenue sa maison. Mais ce ne fut pas un coup de foudre. À son arrivée, la ville lui semblait petite, la langue impossible à comprendre et les habitants plus réservés que ce à quoi il était habitué au Canada. Il se souvient de ces débuts avec un sourire, les décrivant comme « un peu poche ».</p>



<p>Depuis, Eric a appris l’allemand, adopté la culture et découvert un autre rythme de vie. Stuttgart a peu à peu gagné son cœur. Les relations, explique-t-il, prennent peut-être plus de temps à se construire qu’au Canada, mais une fois établies, elles durent longtemps.</p>



<p>Lorsqu’on lui demande ce qui lui manque du Canada, Eric marque une pause. Sa famille, bien sûr — elle a toujours été au centre de tout. À part cela, il a du mal à trouver quelque chose qui lui manque vraiment… sauf peut-être une chose : une bonne poutine.</p>



<p>Il rit en expliquant qu’on peut parfois en trouver en Allemagne, mais que cela ne se compare jamais vraiment à celle de chez lui.</p>



<p>Chaque été, Eric retourne au Québec avec ses trois enfants. Les visites chez grand-papa et grand-maman sont devenues une tradition — un moment pour ralentir, se retrouver et profiter des choses simples. Comme disent ses enfants, c’est tout simplement « chill ».</p>



<p>Aujourd’hui, Eric ne danse plus sur scène. Il dirige sa compagnie, <strong>Gauthier Dance</strong>, basée au Theaterhaus Stuttgart, chorégraphie ses propres pièces et crée de nouvelles productions.</p>



<p>Lorsque nous avons parlé, il venait tout juste de ré-emménager dans sa maison à Stuttgart, celle qu’il appelle aujourd’hui, avec ses enfants, son véritable chez-lui.</p>



<p>Marie Bérard</p>
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		<title>Gowling WLG</title>
		<link>https://www.dkg-online.de/gowling-wlg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dkg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 11:07:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Members]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gowling WLG ist eine international führende Kanzlei mit mehr als 1.500 juristischen Fachkräften in 20 Städten weltweit und einem klaren Fokus auf partnerschaftliche Zusammenarbeit, Innovation und messbare Ergebnisse. Mit sieben [&#8230;]</p>
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<p>Gowling WLG ist eine international führende Kanzlei mit mehr als 1.500 juristischen Fachkräften in 20 Städten weltweit und einem klaren Fokus auf partnerschaftliche Zusammenarbeit, Innovation und messbare Ergebnisse.</p>



<p>Mit sieben Büros in Kanada und über 700 dortigen Expertinnen und Experten bietet die Kanzlei eine starke regionale Präsenz, die nahtlos mit ihrem globalen Netzwerk verzahnt ist.</p>



<p>So verbindet Gowling WLG lokale Nähe mit internationaler Perspektive und unterstützt Unternehmen dabei, Chancen in einer komplexen, global vernetzten Wirtschaft erfolgreich zu nutzen.</p>
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		<item>
		<title>Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Jenna Davis</title>
		<link>https://www.dkg-online.de/canadians-living-in-deutschland-interview-mit-jenna-davis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dkg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 08:21:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Jenna Davis Von einem Hin- und Rückflugticket zu einem Leben in Deutschland. From a Round-Trip Ticket to a Life in Germany. D’un billet [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Jenna Davis</h2>



<p><strong><strong><strong>Von einem Hin- und Rückflugticket zu einem Leben in Deutschland</strong></strong></strong>.</p>



<p><strong><strong><strong>From a Round-Trip Ticket to a Life in Germany</strong></strong></strong>.</p>



<p><strong><strong><strong>D’un billet aller-retour à une vie en Allemagne</strong></strong></strong>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Ihr Name ist Jenna Davis. Sie ist aufgewachsen in Oakville, Ontario, Kanada, und lebt heute in Düsseldorf.</p>



<p>Ihre Reise nach Deutschland begann eigentlich in Südafrika – ein ziemlicher Umweg, oder? Dort lernte sie ihren zukünftigen Ehemann Henrik kennen, der in Berlin geboren und in Düsseldorf aufgewachsen ist.</p>



<p>Sich zu verlieben ist wunderbar, aber eine Fernbeziehung aufrechtzuerhalten ist alles andere als einfach. Nachdem sie ihre gesamte Urlaubszeit dafür genutzt hatten, zwischen Kontinenten hin und her zu fliegen, schien ihre Beziehung kurz davor zu stehen, zu enden. Jenna beschloss, noch ein letztes Mal während des Oktoberfestes nach Deutschland zu reisen – und statt die Beziehung zu beenden, blieb sie.</p>



<p>2014 zog Jenna nach Freiburg. Der Plan war vorübergehend: ein Jahr bleiben, bis Henrik sein Studium abgeschlossen hatte, und dann in ein englischsprachiges Land in Europa ziehen, in dem beide arbeiten konnten.<br>„Ich habe die Erfahrung voll und ganz angenommen, weil sie nur vorübergehend sein sollte.“</p>



<p>Doch das Leben hatte andere Pläne. Nachdem Henriks Vater verstorben war, entschieden sie sich, nach Düsseldorf zu ziehen, um näher bei seiner Mutter zu sein.</p>



<p>In diesem Moment wurde Jenna klar, dass sich die Pläne grundlegend geändert hatten – Deutschland war nicht länger nur eine Zwischenstation. Es war ihr Zuhause.</p>



<p>„Ich hatte in vielerlei Hinsicht meine Herausforderungen“, erzählt sie. „Schon einfache Dinge wie einen Handyvertrag abzuschließen oder ein Bankkonto zu eröffnen, waren schwierig. Ich habe mich sehr bemüht, mich anzupassen und die Dinge auf die deutsche Art zu machen. Aufgeben wollte ich nicht.“</p>



<p>Sie lernte auch, dass es nicht immer die beste Lösung war, einfach die gleichen Anbieter wie ihr Partner zu wählen. Sich als Neuankömmling im System zurechtzufinden, erfordert eigene Strategien.</p>



<p>Natürlich vermisste sie ihr Leben in Kanada.</p>



<p>Entschlossen, aus ihren Erfahrungen etwas Sinnvolles zu machen, gründete Jenna ihre erste Website: <em>Life in Düsseldorf</em>. Das Konzept war, Expertinnen und Experten eine Online-Plattform zu bieten, auf der sie Tipps und Ratschläge teilen konnten für internationale Fachkräfte und Familien, die nach Deutschland ziehen.</p>



<p>Einige Jahre später erweiterte sie das Projekt und rief <em>Life in Germany</em> ins Leben. Durch den Austausch mit Neuankömmlingen und multikulturellen Familien entwickelte sie außerdem die Buchreihe <em>Life in Germany for Kids</em>. Darüber hinaus konzipierte sie ein umfassendes Welcome-Programm für das Leben in Deutschland, organisiert multikulturelle Veranstaltungen und teilt hilfreiche Videos auf YouTube.</p>



<p>Auf die Frage, welche Empfehlungen sie anderen geben würde, war ihre Botschaft klar:<br>Beurteile nichts nur nach dem ersten Eindruck. Entschuldige dich nicht ständig – so typisch kanadisch. Und vor allem: Gib nicht auf. Lerne die Sprache. Passe einige deiner Gewohnheiten an die lokale Kultur an und nutze die zahlreichen Online-Ressourcen, die es gibt.</p>



<p>Heute sagt Jenna, dass sie das Leben in Deutschland wirklich liebt. Sie fühlt sich inzwischen ein wenig deutscher – etwas, dem ihre Mutter sicherlich zustimmen würde. Dennoch wünscht sie sich, irgendwann für ein paar Jahre nach Kanada zurückzukehren, damit ihre beiden Kinder die Kultur und die Wurzeln ihrer Mutter besser kennenlernen können.</p>



<p>Und was bringt die Zukunft?</p>



<p>„Ich weiß es nicht“, sagt sie. „Sehe ich mich für immer in Deutschland? Ich überlasse es lieber dem Schicksal und weiß nicht, was der morgige Tag bringen wird.“</p>



<p>Marie Bérard</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Her name is Jenna Davis. She grew up in Oakville, Ontario, Canada, and today she lives in Düsseldorf.</p>



<p>Her journey to Germany actually began in South Africa — quite a detour. That’s where she met her future husband, Henrik, who was born in Berlin and raised in Düsseldorf.</p>



<p>Falling in love is wonderful, but maintaining a long-distance relationship is anything but easy. After spending all their vacation time flying back and forth across continents, their relationship seemed to be coming to an end. Jenna decided to make one last trip to Germany during Oktoberfest — and instead of ending the relationship, she stayed.</p>



<p>In 2014, Jenna moved to Freiburg. The plan was temporary: stay for a year until Henrik finished his studies, then move to an English-speaking country in Europe where both could work.<br>“I was fully embracing the experience because it was going to be temporary.”</p>



<p>But life had other plans. After Henrik’s father passed away, they decided to move to Düsseldorf to be closer to his mother.</p>



<p>That’s when Jenna realized the plans had truly changed — Germany was no longer temporary. It was home.</p>



<p>“I struggled in many ways,” she says. “Even simple things like getting a phone contract or opening a bank account were difficult. I tried hard to fit in and do things the German way. I didn’t want to give up.”</p>



<p>She also learned that simply copying her partner’s service providers wasn’t always the best solution. Navigating systems as a newcomer requires different strategies.</p>



<p>Of course, she missed her life in Canada.</p>



<p>Determined to make something meaningful out of her experience, Jenna launched her first website: <em>Life in Düsseldorf</em>. The concept was to give experts an online platform to share tips and advice for internationals moving to Germany.</p>



<p>A few years later, she expanded the project and launched <em>Life in Germany</em>. Through her interactions with newcomers and multicultural families, she developed the&nbsp;Life in Germany for Kids book series. Jenna also created a full welcome program for life in Germany, host multicultural events and shares helpful videos on YouTube.</p>



<p>When I asked Jenna what advice she would give others, her message was clear:<br>Don’t judge by the cover. Don’t say sorry all the time — so typically Canadian. Most importantly, don’t give up. Learn the language. Adapt some of your habits to the local culture and use the many online resources available.</p>



<p>Today, Jenna says she truly loves life in Germany. She feels a little more German now — something her mother would definitely agree with. Still, she hopes to spend a few years back in Canada someday, so her two children can better understand their mother’s culture and roots.</p>



<p>And what about the future?</p>



<p>“I don’t know,” she says. “Do I see myself living in Germany indefinitely? I prefer to leave it to destiny and not know what tomorrow will bring.”</p>



<p>Marie Bérard</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Elle s’appelle Jenna Davis. Elle a grandi à Oakville, en Ontario, au Canada, et vit aujourd’hui à Düsseldorf.</p>



<p>Son aventure allemande a en réalité commencé en Afrique du Sud — un joli détour. C’est là qu’elle a rencontré son futur mari, Henrik, né à Berlin et grandi à Düsseldorf.</p>



<p>Tomber amoureux est merveilleux, mais entretenir une relation à distance est loin d’être simple. Après avoir passé toutes leurs périodes de vacances à voyager d’un continent à l’autre pour se retrouver, leur relation semblait arriver à sa fin. Jenna décida alors de faire un dernier voyage en Allemagne pendant l’Oktoberfest — et au lieu de mettre un terme à leur histoire, elle est restée.</p>



<p>En 2014, Jenna s’est installée à Fribourg. Le projet était temporaire : rester un an, le temps que Henrik termine ses études, puis partir s’installer dans un pays anglophone en Europe où ils pourraient tous les deux travailler.<br>« Je profitais pleinement de l’expérience parce que je savais que ce n’était que pour un temps. »</p>



<p>Mais la vie en a décidé autrement. Après le décès du père de Henrik, ils ont choisi de s’installer à Düsseldorf afin d’être plus proches de sa mère.</p>



<p>C’est à ce moment-là que Jenna a compris que les projets avaient véritablement changé — l’Allemagne n’était plus une étape provisoire. C’était devenu son foyer.</p>



<p>« J’ai rencontré beaucoup de difficultés », explique-t-elle. « Même des choses simples comme obtenir un forfait téléphonique ou ouvrir un compte bancaire étaient compliquées. J’ai fait de gros efforts pour m’intégrer et faire les choses à l’allemande. Je ne voulais pas abandonner. »</p>



<p>Elle a également appris que copier simplement les prestataires de son partenaire n’était pas toujours la meilleure solution. Naviguer dans les systèmes administratifs en tant que nouvelle arrivante demande des stratégies différentes.</p>



<p>Bien sûr, le Canada et son mode de vie lui manquaient.</p>



<p>Déterminée à transformer son expérience en quelque chose d’utile, Jenna a lancé son premier site internet : <em>Life in Düsseldorf</em>. Le concept était d’offrir aux expertes et experts une plateforme en ligne pour partager conseils et recommandations destinés aux internationaux qui s’installent en Allemagne.</p>



<p>Quelques années plus tard, elle a élargi le projet et créé <em>Life in Germany</em>. Grâce à ses échanges avec des nouveaux arrivants et des familles multiculturelles, elle a également développé la série de livres <em>Life in Germany for Kids</em>. Jenna a aussi mis en place un programme d’accueil complet pour la vie en Allemagne, organise des événements multiculturels et partage des vidéos utiles sur YouTube.</p>



<p>Lorsque je lui ai demandé quels conseils elle donnerait aux autres, son message était clair :<br>Ne jugez pas sur les apparences. Ne vous excusez pas sans arrêt — c’est tellement canadien. Et surtout, n’abandonnez pas. Apprenez la langue. Adaptez certaines de vos habitudes à la culture locale et profitez des nombreuses ressources disponibles en ligne.</p>



<p>Aujourd’hui, Jenna affirme qu’elle aime profondément la vie en Allemagne. Elle se sent désormais un peu plus allemande — ce que sa mère confirmerait sans hésitation. Malgré tout, elle espère pouvoir retourner quelques années au Canada afin que ses deux enfants puissent mieux découvrir la culture et les racines de leur maman.</p>



<p>Et l’avenir ?</p>



<p>« Je ne sais pas », dit-elle. « Est-ce que je me vois vivre en Allemagne pour toujours ? Je préfère laisser le destin décider et ne pas savoir ce que demain me réserve. »</p>



<p>Marie Bérard</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dkg-online.de/canadians-living-in-deutschland-interview-mit-jenna-davis/">Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Jenna Davis</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dkg-online.de">DKG (Deutsch-Kanadische Gesellschaft)</a>.</p>
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		<item>
		<title>Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Eric Desmarais</title>
		<link>https://www.dkg-online.de/canadians-living-in-deutschland-interview-mit-eric-desmarais/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dkg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 16:44:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Eric Desmarais Von einem Hin- und Rückflugticket zu einem Leben in Deutschland. From a Round-Trip Ticket to a Life in Germany. D’un billet [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Eric Desmarais</h2>



<p><strong><strong><strong>Von einem Hin- und Rückflugticket zu einem Leben in Deutschland</strong></strong></strong>.</p>



<p><strong><strong><strong>From a Round-Trip Ticket to a Life in Germany</strong></strong></strong>.</p>



<p><strong><strong><strong>D’un billet aller-retour à une vie en Allemagne</strong></strong></strong>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>In diesem Monat lade ich Sie ein, Eric Desmarais kennenzulernen. Die Arbeit, zusammen mit einer gewissen Abenteuerlust, führte ihn nach Deutschland. Mit der Zeit wurde jedoch klar, dass das Leben für ihn eine deutlich längere Reise vorgesehen hatte als ursprünglich erwartet.</p>



<p>Eric stammt aus Boucherville am Südufer von Montréal. Er studierte Mikroelektronik in Montréal und spezialisierte sich auf Halbleiter. Nach mehreren Jahren Berufserfahrung in der Stadt ergaben sich neue Möglichkeiten: ein Umzug nach Kalifornien, nach Ottawa oder die Chance, das europäische Abenteuer zu wagen.</p>



<p>Nach mehreren Bewerbungen erhielt er ein Angebot von Siemens. Alles ging sehr schnell: Im November nahm er an seinem zweiten Vorstellungsgespräch in München teil, und bereits im März verließ er Montréal. Eric kam am 27. März 1999 in München an, mit der Absicht, zwei bis vier Jahre in Europa zu bleiben. In der festen Überzeugung, dass sein Aufenthalt nur vorübergehend sein würde, ließ er seinen Besitz in seiner Wohnung in Montréal zurück, die er an einen Freund untervermietete.</p>



<p>Neunundzwanzig Jahre später lebt Eric noch immer in Deutschland. Während ihn die Arbeit ursprünglich über den Atlantik geführt hatte, hatten das Leben – und die Liebe – andere Pläne.</p>



<p>Nach mehreren beruflichen Versetzungen und Unternehmensfusionen ließ sich Eric in Braunschweig nieder. Dort lernte er im Jahr 2006 seine zukünftige Ehefrau Sarah kennen. Das Paar heiratete 2007 und verbrachte zwölf Jahre in der Region, in denen ihre drei Kinder geboren wurden.</p>



<p>Zu den eindrucksvollsten Erfahrungen seines Werdegangs zählt eine eher ungewöhnliche Episode: Im Jahr 2002 wurde Eric von der kanadischen Regierung als Assistent des Protokollchefs für eine Wirtschaftsmission nach Deutschland rekrutiert, die vom damaligen Premierminister Jean Chrétien geleitet wurde. Eine unvergessliche Erfahrung, die durch seine fließenden Deutschkenntnisse möglich wurde.</p>



<p>Heute lebt Eric mit seiner Familie in einem Vorort von München. Das Leben dort unterscheidet sich in mancher Hinsicht von dem in Braunschweig, insbesondere im gesellschaftlichen Bereich. Mit einem verschmitzten Lächeln erinnert sich Eric daran, dass man in Braunschweig nur donnerstags ausging“. Fast ein Jahr dauerte es, bis er diese lokale Regel verstand: Freitag und Samstag konnte man vergessen – das eigentliche soziale Leben fand am Donnerstag statt.</p>



<p>Eric lebt sehr gerne in München, vor allem wegen der Nähe zu den großen Skigebieten. Seit seinem Umzug nach Deutschland sagt er mit Stolz, dass er in nahezu allen großen Skigebieten Europas Ski gefahren ist. Skifahren ist jedoch nicht seine einzige Leidenschaft: Eric ist auch ein versierter Bogenschütze und wird am 5. Februar an der <strong>Bayerischen Meisterschaft</strong> teilnehmen.</p>



<p>In Deutschland zu leben bedeutet auch, zu lernen, Regeln zu respektieren. „Es ist wichtig, die Gesetze zu kennen, besonders beim Radfahren“, sagt er lachend. Wer Radwege in falscher Richtung benutzt oder ohne ausreichende Beleuchtung fährt, riskiert schnell eine Polizeikontrolle – und einen langen Heimweg zu Fuß.</p>



<p>Dennoch schätzt Eric die Lebensqualität in Deutschland sehr: die Nähe zu anderen europäischen Ländern, die sprachliche Vielfalt und den effizienten öffentlichen Nahverkehr. Er beschreibt sich sogar als großen Fan von „BMW“: <strong>Bus, Metro, Walk</strong>.</p>



<p>Was ihm aus Kanada am meisten fehlt, sind die weiten Landschaften, Camping in unberührter Natur, Freunde, heftige Schneestürme und natürlich die Käsebruchstücke – zu Hause liebevoll <em>fromage en crottes</em> genannt –, jene Käsestücke, die beim Kauen „quietschen“ und für eine echte Poutine unverzichtbar sind. Seine Kinder lieben sie ebenfalls.</p>



<p>Eines Tages nach Kanada zurückkehren? Vielleicht. Aber ganz sicher nicht in den nächsten Jahren … und nicht vor der Rente. Uff.</p>



<p>Marie Bérard</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>This month, I invite you to meet Eric Desmarais. Work, along with a certain taste for adventure, brought him to Germany. Over time, however, it became clear that life had planned a journey far longer than originally expected.</p>



<p>Originally from Boucherville, on Montreal’s South Shore, Eric studied microelectronics in Montreal and specialized in semiconductors. After several years working in the city, new opportunities presented themselves: a move to California, to Ottawa, or the chance to try the European experience.</p>



<p>After several applications, he received an offer from Siemens. Everything moved quickly: in November, he attended his second interview in Munich, and by March he had left Montreal. Eric arrived in Munich on March 27, 1999, intending to stay in Europe for two to four years. Confident that his stay would be temporary, he left his belongings in his Montreal apartment, subletting it to a friend.</p>



<p>Twenty-nine years later, Eric is still in Germany. While work initially brought him overseas, life—and love—had other plans.</p>



<p>Following several professional transfers and corporate mergers, Eric settled in Brunswick (Braunschweig). It was there, in 2006, that he met his future wife, Sarah. The couple married in 2007 and spent twelve years in the region, during which their three children were born.</p>



<p>Among the more memorable experiences of his journey is an unusual anecdote: in 2002, between positions, Eric was recruited by the Canadian government as Assistant to the Chief of Protocol during an economic mission to Germany led by then–Prime Minister Jean Chrétien. An unforgettable experience made possible by his fluency in German.</p>



<p>Today, Eric and his family live in the suburbs of Munich. Life there is somewhat different from that in Brunswick, particularly on the social front. With an ironic smile, Eric recalls that in Brunswick, “you only went out on Thursdays.” It took him nearly a year to figure out the local rule: forget Fridays and Saturdays—the real social life happened on Thursdays.</p>



<p>Eric greatly enjoys living in Munich, especially because of its proximity to major ski areas. Since moving to Germany, he proudly says he has skied in nearly all of Europe’s major ski resorts. Skiing is not his only passion, however: Eric is also an accomplished archer and will compete in the <strong>Bayerische Meisterschaft</strong> on February 5.</p>



<p>Living in Germany also means learning to respect the rules. “It’s important to know the laws, especially when cycling,” he says with a laugh. Riding against traffic on bike paths or cycling without proper lights can quickly result in a police stop—and a long walk home.</p>



<p>That said, Eric greatly appreciates the quality of life in Germany: the proximity to other European countries, linguistic diversity, and an efficient public transportation system. He even describes himself as a big fan of “BMW”: <strong>Bus, Metro, Walk</strong>.</p>



<p>What he misses most about Canada are the wide-open spaces, wilderness camping, friends, heavy snowstorms, and of course, cheese curds—affectionately known back home as <em>fromage en crottes</em>—the kind that “squeak” and are essential to a proper poutine. His children love them too.</p>



<p>Returning to live in Canada one day? Maybe. But certainly not for a while… not before retirement. Oof.</p>



<p>Marie Bérard</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Ce mois-ci, je vous propose de faire la connaissance d’Eric Desmarais. Le travail, mais aussi un certain goût pour l’aventure, l’ont amené en Allemagne. Avec le temps, il est toutefois devenu clair que la vie avait prévu un parcours bien plus long que prévu au départ.</p>



<p>Originaire de Boucherville, sur la rive sud de Montréal, Eric a étudié la microélectronique à Montréal et s’est spécialisé dans les semi-conducteurs. Après quelques années de travail dans la métropole, de nouvelles opportunités se sont présentées à lui: partir en Californie, à Ottawa ou tenter l’expérience européenne.</p>



<p>Après plusieurs démarches, il reçoit une offre de Siemens. Tout s’enchaîne rapidement : en novembre, il a son deuxième entretient à Munich et, en mars, il quitte Montréal. Eric arrive à Munich le 27 mars 1999 avec l’intention de rester en Europe entre deux et quatre ans. Confiant d’un retour prochain, il laisse ses biens dans son appartement montréalais, qu’il sous-loue à un ami.</p>



<p>Vingt-neuf ans plus tard, Eric est toujours en Allemagne.&nbsp; Car si le travail l’a conduit outre-Atlantique, la vie — et l’amour — en avaient décidé autrement.</p>



<p>Au fil des mutations et des fusions professionnelles, Eric s’installe à Brunswick (Brunschweig). C’est dans cette ville qu’il rencontre, en 2006, sa future épouse, Sarah. Le couple s’unit en 2007 et y passera douze années, durant lesquelles naîtront leurs trois enfants.</p>



<p>Parmi les expériences marquantes de son parcours figure une anecdote peu banale : en 2002, entre deux postes, Eric est recruté par le gouvernement canadien comme assistant au chef du protocole lors d’une mission économique en Allemagne menée par le premier ministre de l’époque, Jean Chrétien. Une expérience inoubliable rendue possible grâce à sa maîtrise de l’allemand.</p>



<p>Aujourd’hui, Eric et sa famille vivent en banlieue de Munich. La vie y est quelque peu différente de celle de Brunswick, notamment sur le plan social. Avec un sourire moqueur, Eric raconte qu’à Brunswick, « on ne sortait que le jeudi ». Il lui aura fallu près d’un an pour comprendre la règle locale : oubliez les vendredis et les samedis, la vraie fête, c’était le jeudi.</p>



<p>Eric se plaît beaucoup à Munich, notamment grâce à la proximité des grands centres de ski. Depuis qu’il habite en Allemagne, il est fier de dire qu’il a skié dans presque tous les grands domaines skiables d’Europe. Il ne pratique d’ailleurs pas uniquement le ski alpin : Eric est surtout un expert en tir à l’arc et participera à la <strong>Bayerische Meisterschaft</strong> le 5 février prochain.</p>



<p>Vivre en Allemagne, c’est aussi apprendre à respecter les règles. « Mieux vaut bien connaître les lois, notamment à vélo », souligne-t-il en riant. Il vaut mieux éviter d’emprunter les pistes cyclables à contresens ou de circuler sans éclairage, sous peine de se faire arrêter par la police — et de devoir rentrer à pied.</p>



<p>Eric apprécie néanmoins énormément la qualité de vie en Allemagne : la proximité avec les autres pays européens, la diversité linguistique et l’efficacité des transports en commun. Il se décrit d’ailleurs comme un grand fan de « BMW » : <strong>Bus, Metro, Walk</strong>.</p>



<p>Ce qui lui manque du Canada, ce sont les grands espaces, le camping en pleine nature, les amis, les grosses tempêtes de neige et, bien sûr, le fromage en grains — familièrement appelé fromage en crottes — ce fromage qui « squick », utilisé pour faire la fameuse poutine. Ses enfants l’adorent.</p>



<p>Retourner vivre au Canada un jour ? Peut-être. Mais sûrement pas avant quelques années… pas avant la retraite. Ouf.</p>



<p>Marie Bérard</p>
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		<title>Nachlese zum Neujahrskonzert mit Morgan Finlay</title>
		<link>https://www.dkg-online.de/nachlese-zum-neujahrskonzert-mit-morgan-finlay/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dkg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 10:08:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachlese zum Neujahrskonzert mit Morgan Finlay Musik, Plätzchen und kanadischer Charme: Neujahrskonzert mit Morgan Finlay in Bad Oeynhausen Bad Oeynhausen, 10. Januar 2026&#160;– Trotz widriger Wetterbedingungen, gesperrten Autobahnen und Zugstrecken [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading" id="block-5ae415a8-4ff9-4953-8ff6-d03a5501b641">Nachlese zum Neujahrskonzert mit Morgan Finlay</h2>



<p id="block-588c388e-2874-4cb0-941e-48135b69b156"></p>



<p id="block-ca999af8-c3af-44d8-b94a-ec0138c7b0fe">Musik, Plätzchen und kanadischer Charme: Neujahrskonzert mit Morgan Finlay in Bad Oeynhausen</p>



<p><strong>Bad Oeynhausen, 10. Januar 2026</strong>&nbsp;– Trotz widriger Wetterbedingungen, gesperrten Autobahnen und Zugstrecken ließ sich die&nbsp;<strong>Deutsch-Kanadische Gesellschaft (DKG)</strong>&nbsp;die Laune nicht verderben. Das traditionelle Neujahrskonzert im winterlichen Bad Oeynhausen mit dem kanadischen Singer-Songwriter Morgan Finlay wurde zu einem herzlichen Familientreffen, das weit über die Grenzen der Region hinausstrahlte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Abend im Zeichen der Begegnung</h3>



<p>Der Auftakt fand in gemütlicher Runde statt: Im griechischen Restaurant „Delphi“ kamen 14 Gäste zusammen, um sich bei gutem Essen auf den Abend einzustimmen. Unter diesen mischten sich auch treue Fans der Morgan Finlay Fan-Family aus dem gesamten Bundesgebiet, die keine weite Anreise scheuten. An zwei langen Tafeln wurde gelacht, geschlemmt und die deutsch-kanadische Freundschaft gefeiert.</p>



<p>Erwähnenswert ist die Unterstützung aus den eigenen Reihen: Gleich drei Regionaldirektoren –&nbsp;<strong>Yvonne Gutenberger</strong>&nbsp;(Niedersachsen),&nbsp;<strong>Norbert Schellhardt</strong>&nbsp;(Bremen) und&nbsp;<strong>Martin Gutsch</strong>&nbsp;(Aachen) – waren vor Ort, um die DKG in der neuen Region gebührend zu repräsentieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Konzert-Highlight im Begegnungszentrum „Druckerei“</h3>



<p>Nach einem kurzen Spaziergang zum Veranstaltungsort füllte sich die „Druckerei“ mit weiteren Musikbegeisterten. Morgan Finlay zeigte sich sichtlich beeindruckt von der starken Resonanz trotz der Wetterkapriolen vor der Tür.</p>



<p>Was folgte, war ein typischer „Morgan-Abend“:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Musikalische Brillanz:</strong> Ein Mix aus brandneuen Stücken und altbekannten Klassikern.</li>



<li><strong>Entertainment pur:</strong> Morgan bewies einmal mehr, dass er nicht nur ein begnadeter Songwriter, sondern auch ein echter Unterhaltungskünstler ist, der sein Publikum mit Witz und Charme erreicht.</li>



<li><strong>Persönliche Note:</strong> In der Pause gab es eine ganz besondere Überraschung. Es wurden selbstgebackene Plätzchen verteilt, die Martin am Wochenende zuvor liebevoll zubereitet hatte – stilecht bedruckt mit dem Logo von Morgans Webseite.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Kanadisches Flair bis zum Frühstück</h3>



<p>Für viele war nach dem letzten Akkord noch nicht Schluss. Die Gäste, die in Bad Oeynhausen übernachteten, trafen sich am nächsten Morgen im&nbsp;<strong>Arador City Hotel</strong>. Das Hotel wird von einer Kanadierin geführt, die ihre Gäste bereits am Vortag passenderweise mit Morgan-Finlay-Songs von Spotify begrüßt hatte. Beim gemeinsamen Frühstück wurden die Erlebnisse des Vorabends vertieft, bevor die Teilnehmer die Heimreise antraten.</p>



<p>Ein rundum gelungener Start in das Jahr 2026, der bewies: Wenn kanadische Musik auf deutsche Herzlichkeit trifft, spielt das Wetter nur eine Nebenrolle.</p>



<p>Fotocredits: Andreas Reichert, Martin Gutsch</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Ausblick &amp; Termine</h3>



<p id="block-ca999af8-c3af-44d8-b94a-ec0138c7b0fe">Wer nach diesem Abend Lust auf mehr bekommen hat oder Morgan an einem anderen Ort live erleben möchte, sollte unbedingt auf seiner Homepage vorbeischauen. Dort hält er seine Fangemeinde über alle aktuellen Projekte und die nächsten Stopps seiner Tour auf dem Laufenden.Alle weiteren Termine und Infos gibt es unter:&nbsp;<strong><a rel="noreferrer noopener" href="http://www.morganfinlay.com/" target="_blank">www.morganfinlay.com</a></strong></p>
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		<title>High School Compass</title>
		<link>https://www.dkg-online.de/vermittlungsagentur-high-school-compass/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dkg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 20:49:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Members]]></category>
		<category><![CDATA[Schulberatung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>High School Compass (HSC) ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen aus Frankfurt am Main, das sich auf individuelle und maßgeschneiderte Schulaufenthalte in Kanada spezialisiert hat. HSC vermittelt Internate und Privatschulen sowie öffentliche [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>High School Compass (HSC) ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen aus Frankfurt am Main, das sich auf individuelle und maßgeschneiderte Schulaufenthalte in Kanada spezialisiert hat. HSC vermittelt Internate und Privatschulen sowie öffentliche Schulen ausgewählter Schulbezirke.</p>



<p>Bei der Auswahl der Schule kann HSC gut auf alle Wünsche der Familien eingehen: Alle Sportarten, Musikinstrumente oder Fremdsprachen. Auch der Standort sowie die Infrastruktur vor Ort lassen sich bei der passenden Schulwahl berücksichtigen.</p>



<p>HSC pflegt ein persönliches Netzwerk und bietet nur Schulen an, die HSC selbst regelmäßig besucht und kennt. So sichert HSC eine hohe Qualität und Verlässlichkeit.</p>



<p>Mit langjähriger Erfahrung, großem Engagement und viel Empathie begleitet HSC die Schüler sowie deren Eltern von der ersten Beratung über die Auswahl der passenden Schule bis hin zur Rückkehr aus Kanada.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dkg-online.de/vermittlungsagentur-high-school-compass/">High School Compass</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dkg-online.de">DKG (Deutsch-Kanadische Gesellschaft)</a>.</p>
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		<title>Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Kim Paquin und Patrick Dallaire</title>
		<link>https://www.dkg-online.de/canadians-living-in-deutschland-interview-mit-kim-paquin-und-patrick-dallaire/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dkg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 17:46:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Kim Paquin und Patrick Dallaire Von Shawinigan nach München: Das unerwartete (und sehr bayerische) Abenteuer von Kim und Patrick From Shawinigan to Munich: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dkg-online.de/canadians-living-in-deutschland-interview-mit-kim-paquin-und-patrick-dallaire/">Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Kim Paquin und Patrick Dallaire</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dkg-online.de">DKG (Deutsch-Kanadische Gesellschaft)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Kim Paquin und Patrick Dallaire</h2>



<p><strong><strong>Von Shawinigan nach München: Das unerwartete (und sehr bayerische) Abenteuer von Kim und Patrick</strong></strong></p>



<p><strong><strong>From Shawinigan to Munich: The Unexpected (and Very Bavarian) Adventure of Kim and Patrick</strong></strong></p>



<p><strong><strong>De Shawinigan à Munich : l’aventure inattendue (et très bavaroise) de Kim et Patrick</strong></strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Diesen Monat erzähle ich die Geschichte eines Duos aus meiner Heimat – Kim Paquin und Patrick Dallaire –, zwei Québécois aus Shawinigan, die vor 16 Jahren ihre Koffer für Europa packten und seit 2014 das Leben in München genießen. Und wie viele kanadische Geschichten… beginnt auch diese mit Hockey.<br><br>Patrick hätte sich nie vorstellen können, dass seine Hockeykarriere ihn mitten in die Alpen führen würde. Doch eines Tages lud ihn der Trainer des EC Red Bull Salzburg ein, die Torhüter zu coachen. Er dachte, es würde ein kleines einjähriges Europa-Abenteuer werden.<br><br>Nun ja… aus diesem „einen Jahr“ wurden fünf Jahre in Österreich, und schließlich zogen sie nach München, wo Patrick zum Team des EHC Red Bull München wechselte.<br>„So habe ich das deutsche Hockey kennengelernt“, sagt er. Und dort ist er bis heute.<br><br>Was ihn am meisten überrascht hat?<br>„Das Niveau der Spieler! Überhaupt nicht das, was ich erwartet hatte!“, sagt er noch immer beeindruckt.<br>Patrick war Teil des deutschen Trainerteams, als die Mannschaft bei den Olympischen Winterspielen 2018 die Silbermedaille holte. Vergleichbar dem Sommermärchen, nur eben im Winter.<br>„Auch wenn ich kein Deutscher bin, war ich unglaublich stolz, das Land bei den Olympischen Spielen zu vertreten.“<br><br>Kim sprang mit einem breiten Lächeln – und ihrer kleinen Tochter im Schlepptau – in das Europa-Abenteuer hinein und blickte nie zurück. Ausgebildet als Köchin, arbeitete sie in professionellen und gewerblichen Küchen, bevor sie in München auf ein kleines Juwel stieß: ein Restaurant, das sich auf „Fluffy Pancakes“ spezialisiert hat – eine köstliche japanisch-französische Fusion. Perfekt für eine neugierige Köchin… und eine hervorragende Ausrede, während des Dienstes „nur ein kleines Stückchen“ zu probieren.<br><br>Für Kim und Patrick fühlt sich München wie ein großes Dorf an, in dem alles nah beieinander liegt: das Umland, die Berge, Skipisten und… 3D-Bogenschießparcours in den Alpen. Ja, wirklich – in Deutschland ist Bogenschießen nicht nur etwas für Wilhelm Tell. Es ist ein beliebter Sport. Für die beiden ist es ideal: frische Luft, wunderschöne Berge, Ruhe – der perfekte Ausgleich zum Lärm in den Hockeyarenen.<br><br>Was sie ebenfalls lieben, sind die Märkte. Überall Produkte aus der Region – frisch, frischer, am frischesten.<br>Für Kim war das anfangs gewöhnungsbedürftig: „Kein Kühlschrank-Füllen für eine Woche… das hält hier einfach nicht. Man isst ständig frisch!“<br><br>Dann kommt die unvermeidliche Lektion für alle, die nach Deutschland ziehen: die Sonntagsregeln.<br><br>Ein Tipp: Bringt NIEMALS eure Flaschen an diesem Tag zu den Altglascontainern. Heute kann Kim darüber lachen, aber sagen wir so: Sie hat sehr schnell gelernt, was „deutscher Ruhetag“ wirklich bedeutet.<br><br>Dazu kommen die Feiertage, die praktischerweise oft auf Montage oder Freitage fallen – da wird die Mahlzeitenplanung… interessant. Zum Glück haben die Restaurants offen – und die Deutschen gehen gern mit Freunden aus!<br><br>Integration bedeutet nicht nur Papierkram – sondern auch Traditionen. Kim wird den Tag NIE vergessen, an dem sie und Patrick unerwartet auf… die <em>Perchten</em> trafen. Diese furchterregenden, maskierten Gestalten, die plötzlich hinter einem auftauchen, während man einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt genießt.<br>Und der <em>Krampus</em>? Er hat ihre Tochter so sehr erschreckt, dass sie es bis heute nicht vergessen hat.<br>Willkommen in Bayern!<br><br>Werden sie nach Quebec zurückkehren? Ja – eines Tages.<br>Das hängt von zukünftigen Möglichkeiten ab, insbesondere von der Verlängerung von Patricks Trainervertrag im Jahr 2027.<br><br>Bis dahin genießen sie München in vollen Zügen: die Berge, die Märkte, die Fluffy Pancakes und die deutschen Traditionen, die manchmal bezaubernd sind… und manchmal absolut furchteinflößend.<br><br>Marie Bérard</p>



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<p>This month, I’m sharing the story of a duo from back home — Kim Paquin and Patrick Dallaire — two Quebecers from Shawinigan who packed their bags for Europe 16 years ago and have been enjoying life in Munich since 2014. And like many Canadian stories… this one also begins with hockey.<br><br>Patrick never imagined his hockey career would lead him into the heart of the Alps. But one day, the coach of EC Red Bull Salzburg invited him to come train the goaltenders. He figured it would be a little one-year European adventure.<br>Well… that “one year” turned into five years in Austria, and then a move to Munich to join the EHC Red Bull München team.<br>“That’s how I got to know German hockey,” he says. And he’s still there today.<br><br>Ask him what surprised him the most?<br>“The level of the players! Not at all what I expected!” he says, still sounding impressed.<br>Patrick was part of the German coaching staff when the team snatched the silver medal at the 2018 Winter Olympics. It was nothing short of a fairy tale.<br>“Even though I’m not German, I felt incredibly proud to represent the country at the Olympics.”<br><br>Kim jumped into the European adventure with a big smile— daughter in tow — and didn’t look back. Trained as a chef, she worked in professional and commercial kitchens before stumbling upon a gem in Munich: a restaurant specializing in the “Fluffy” pancakes, a delicious Japanese-French fusion creation. A perfect match for a curious cook… and a great excuse to “taste just a little piece” during service.<br><br>For Kim and Patrick, Munich feels like a big village where everything is close by: the countryside, the mountains, ski slopes, and… 3D archery ranges in the Alps. Yes, really — in Germany, archery isn’t just for Robin Hood. It’s a popular sport.<br>For them, it’s ideal: fresh air, beautiful mountains, peace and quiet — the perfect counterbalance to the noise in the hockey arenas.<br><br>What they also love are the markets. Local products everywhere—fresh, fresh, and more fresh.<br>For Kim, it took some getting used to: “No stocking up the fridge for a week… things just won’t last. Here, you eat fresh, all the time!”<br><br>Then comes the unavoidable lesson for anyone moving to Germany: Sunday rules.<br>A word of advice: NEVER take your bottles to the recycling bins that day. Kim laughs about it today, but let’s just say she learned very quickly what “German quiet day” really means.<br><br>Add to that the public holidays that conveniently fall on Mondays or Fridays, and planning meals becomes… interesting. Luckily the restaurants are open — and Germans love going out with friends!”<br><br>Integration isn’t just paperwork—it’s traditions. Kim will NEVER forget the day she and Patrick unexpectedly crossed paths with… the <em>Perchten</em>. Those terrifying masked creatures showing up behind you while enjoying a Glühwein at the Christmas market.<br>And the <em>Krampus</em>? He managed to scare their daughter so well that she still remembers it.<br>Welcome to Bavaria!<br><br>Will they go back to Quebec? Yes — one day.<br>It all depends on future opportunities, especially Patrick’s coaching contract renewal in 2027.<br><br>Until then, they’re enjoying Munich to the fullest: the mountains, the markets, the Fluffy pancakes, and the German traditions that are sometimes charming… and sometimes absolutely terrifying.<br><br>Marie Bérard</p>



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<p>Ce mois-ci, je vous raconte l’histoire d’un duo de chez nous — Kim Paquin et Patrick Dallaire — deux Québécois de Shawinigan qui ont posé leurs valises en Europe il y a 16 ans et qui profitent pleinement de la vie à Munich depuis 2014. Une histoire qui commence, comme bien des histoires canadiennes… aussi par du hockey.<br><br>Patrick n’aurait jamais imaginé que sa carrière dans le hockey l’amènerait au cœur des Alpes. Mais un jour, l’entraîneur du EC Red Bull Salzburg l’a invité à venir entraîner les gardiens de but. Une petite aventure européenne d’un an, pensait-il. Eh bien… cette « année » s’est transformée en cinq ans en Autriche, puis en un déménagement à Munich pour rejoindre l’équipe du EHC Red Bull München.<br>« C’est comme ça que j’ai découvert le hockey allemand », dit-il. Et il y est toujours aujourd’hui.<br><br>Qu’est-ce qui l’a le plus surpris ?<br>« Le niveau des joueurs ! Pas du tout ce à quoi je m’attendais ! » Dit-il, encore impressionné.<br>Patrick faisait partie des entraineurs de l’équipe allemande lorsqu’elle a décroché la médaille d’argent aux Jeux olympiques d’hiver de 2018. Un véritable conte de fées.<br>« Même si je ne suis pas Allemand, j’ai ressenti une grande fierté de représenter le pays aux Jeux. »<br><br>Kim, elle, s’est lancée dans l’aventure européenne avec un grand sourire —leur fille sous le bras — sans regarder en arrière. Diplômée en cuisine, elle a travaillé dans des cuisines professionnelles et commerciales avant de tomber sur une perle à Munich : un resto spécialisé dans la crêpe “Fluffy”, une délicieuse création fusion franco-japonaise. Parfait pour une cuisinière curieuse… et une excellente excuse pour “goûter un petit bout” pendant le service.<br><br>Pour Kim et Patrick, Munich, c’est comme un grand village où tout est à portée de main : la campagne, les montagnes, les pistes de ski et… des parcours de tir à l’arc avec cibles 3D dans les Alpes. Oui, oui — en Allemagne, le tir à l’arc ne se limite pas à Robin des Bois. C’est un sport populaire.<br>Pour eux, c’est l’idéal : l’air frais, les magnifiques montagnes, le calme — le parfait contrepoids au bruit des arénas de hockey.<br><br>Ce qu’ils aiment aussi, ce sont les marchés. Des produits locaux partout — frais, frais et encore frais. Pour Kim, il a fallu s’adapter : « Pas de remplissage de frigo pour la semaine… ça ne tient tout simplement pas. Ici, on mange frais, tout le temps ! »<br><br>Puis vient la leçon incontournable pour toute personne qui s’installe en Allemagne : les règles du dimanche.  Petit conseil : ne JAMAIS aller déposer vos bouteilles au recyclage ce jour-là. Kim en rit aujourd’hui, mais disons qu’elle a compris très vite ce que signifie vraiment le “jour de silence” allemand.<br>Ajoutez à cela les jours fériés qui tombent souvent un lundi ou un vendredi, et organiser les repas devient… intéressant. Heureusement, les restaurants restent ouverts — et les Allemands adorent sortir entre amis !<br><br>L’intégration, ça passe aussi par les traditions. Kim n’oubliera JAMAIS le jour où elle et Patrick sont tombés nez à nez avec… les <em>Perchten</em>. Ces créatures masquées et effrayantes qui surgissent derrière vous pendant que vous sirotez un Glühwein au marché de Noël.<br>Et le <em>Krampus</em> ? Il a tellement effrayé leur fille qu’elle s’en souvient encore.<br>Bienvenue en Bavière !<br><br>Retourneront-ils au Québec ? Oui — un jour.<br>Tout dépend des opportunités futures, notamment du renouvellement du contrat d’entraîneur de Patrick en 2027.<br>D’ici là, ils profitent de Munich au maximum : les montagnes, les marchés, les crêpes Fluffy et les traditions allemandes qui sont parfois charmantes… et parfois absolument terrifiantes.<br><br>Marie Bérard</p>



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		<title>Save the Date &#8211; Kanadisches Wochenende 2026 in Dortmund</title>
		<link>https://www.dkg-online.de/kanadisches-wochenende-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dkg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 11:48:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Save the Date &#8211; Kanadisches Wochenende 2026 in Dortmund Liebe DKG-Mitglieder, liebe Kanada-Freund:innen, merkt Euch bereits jetzt das Wochenende vom 26.–28. Juni 2026 im Kalender vor, um das DKG-Jahrestreffen 2026 [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Save the Date &#8211; Kanadisches Wochenende 2026 in Dortmund</h2>



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<p>Liebe DKG-Mitglieder, liebe Kanada-Freund:innen,<br><br>merkt Euch bereits jetzt das Wochenende vom <strong>26.–28. Juni 2026</strong> im Kalender vor, um das DKG-Jahrestreffen 2026 nicht zu verpassen. Wir laden Euch nach <strong>Dortmund </strong>ein, die lebendige Metropole des Ruhrgebiets, die uns ein ganz besonderes deutsch-kanadisches Wochenende bieten wird.<br><br>Macht Euch bereit für ein wunderbares und einzigartiges Programm, das Euch zum Austausch anregen und Euer Kanada-Herz höher schlagen lassen wird. Den DKG-Festakt feiern wir mit Euch am Freitagabend im <strong>Deutschen Fußballmuseum</strong> in Dortmund.<br><br>Weitere Details wie Hotelkontingente, Location für das Get Together am Samstagabend geben wir natürlich noch rechtzeitig bekannt.<br><br>Wir freuen uns auf Euch am 26., 27. und 28. Juni 2026 in Dortmund.<br><br>Eure DKG</p>
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		<title>Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Mélody Roussy-Parent</title>
		<link>https://www.dkg-online.de/canadians-living-in-deutschland-interview-mit-melody-roussy-parent/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dkg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 13:39:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Mélody Roussy-Parent Von Rimouski nach München: Eine wunderbare Reise zwischen Authentizität und Entdeckerfreude From Rimouski to Munich: A Beautiful Journey Between Authenticity and [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dkg-online.de/canadians-living-in-deutschland-interview-mit-melody-roussy-parent/">Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Mélody Roussy-Parent</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dkg-online.de">DKG (Deutsch-Kanadische Gesellschaft)</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Canadians living in Deutschland &#8211; Interview mit Mélody Roussy-Parent</h2>



<p><strong>Von Rimouski nach München: Eine wunderbare Reise zwischen Authentizität und Entdeckerfreude</strong></p>



<p><strong>From Rimouski to Munich: A Beautiful Journey Between Authenticity and the Desire to Discover</strong></p>



<p><strong>De Rimouski à Munich: une belle aventure entre l&#8217;authenticité et le désir de découvrir</strong></p>



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<p>Der Wunsch, eine Fremdsprache zu lernen, kann einen manchmal viel weiter führen, als man sich je vorstellen würde. Für Mélody Roussy-Parent wurde daraus eine echte Liebesgeschichte mit der Stadt München.<br>Man glaubt, jemanden zu kennen … bis ein Interview eine ganze, bisher unentdeckte Welt offenbart.<br><br>Last mich euch also Mélody Roussy-Parent vorstellen. Geboren und aufgewachsen in Rimouski, Québec, als Tochter eines Malers aus Trois-Pistoles und einer Galeristin aus Port-Daniel, wuchs sie in einem ausgeprägt europäischen Kulturumfeld auf. Der kulturelle Hintergrund ihrer Eltern, ihre Erziehung und ihre große Reiselust zogen sie schon immer nach Europa.<br><br>Im Juli 1996, während ihres Studiums der Geologieingenieurwissenschaften in Montreal, beschloss Mélody, nach München zu gehen, um Deutsch zu lernen. Warum gerade diese Sprache? Vielleicht, weil sie ihr nicht völlig fremd war – sie kannte bereits einige Grundlagen aus ihrer Kindheit, dank ihrer Teilnahme am Chor des Konservatoriums und dem Freundeskreis ihrer Eltern.</p>



<p>Knapp zwei Jahre später, im März 1998, traf sie eine mutige Entscheidung: Sie brach ihr Studium in Montreal ab und ließ sich in München nieder. Und mit einem großen Lächeln gesteht sie, dass sie sich in der bayerischen Hauptstadt von Anfang an zu Hause fühlte.<br><br>„Auf zu neuen Horizonten!“<br><br>Nach sechs Monaten intensiver Sprachkurse und völliges Eintauchen in die Münchner Lebensart begann Mélody an der Ludwig-Maximilians-Universität München ein Magister-Artium-Studium der Sprachwissenschaften sowie Deutsch als Fremdsprache.<br><br>Im Jahr 2005, mit dem Diplom in der Hand, gründete sie ihr eigenes Unternehmen Melody’s Canada, ein Importgeschäft für kanadische Produkte. 2006 eröffnete sie ihr Ladengeschäft in der Jahnstraße in München und 2010 kam ein Online-Shop hinzu. 2012 entschied sie sich, sich ausschließlich auf den Online-Handel zu konzentrieren – und weiterhin exklusive kanadische Produkte in Deutschland und ganz Europa bekannt zu machen.<br><br>Man könnte denken, dass das ihren Alltag schon ausreichend füllt – aber nicht für Mélo! Wenn sie gerade nicht Geschäfte mit Kanada macht, unterrichtet sie Wirtschaftsfranzösisch an der Universität und Deutsch als Zweitsprache (Niveau B2) bei Inlingua. Und als wäre das nicht genug, bietet sie auch Beratungsdienste für kleine und mittelständische kanadische Unternehmen an, die sich in Deutschland niederlassen möchten.<br><br>Und das ist noch nicht alles: Mélody engagiert sich auch aktiv in der Gemeinschaft. Sie ist Präsidentin der Association Québécoise en Allemagne (AQA) und Corporate Mitglied der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft (DKG).<br><br>Mélody ist einfach Mélody – wie ihre Freunde sagen. Strahlend, großzügig und voller ansteckender Lebensfreude. Ihr Lachen, so hell und ehrlich, ist zu ihrem Markenzeichen geworden – obwohl sie, wie sie lachend zugibt, es in Deutschland ein wenig zügeln musste, weil es die Leute manchmal überraschte!<br><br>Ihr Rat für alle, die sich in Deutschland niederlassen möchten?<br>„Lernt die Sprache und engagiert euch in der Gemeinschaft – sei es in einem Verein oder einer Organisation. Das ist der beste Weg, Menschen kennenzulernen.“<br><br>Und mit einem Lächeln fügt sie hinzu:<br>„Wundert euch nicht, wenn die Deutschen anfangs etwas humorlos wirken … wartet einfach bis zum Karneval!“<br><br>Und eine Rückkehr nach Kanada – steht das zur Debatte?<br>„Nein, ich glaube nicht. Obwohl ich stolz auf meine Wurzeln bin, liebe ich die europäische Lebensart und fühle mich in München glücklich.“<br><br>Gute Nachrichten also für Ahornsirup-Liebhaber und alle, die Sehnsucht nach Québec haben: Melody’s Canada wird uns weiterhin mit kanadischen Köstlichkeiten versorgen – direkt hier in Deutschland.<br><br>Marie Bérard</p>



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<p>The desire to learn a foreign language can sometimes lead much farther than one might imagine. For Mélody Roussy-Parent, it turned into a true love affair with the city of Munich.<br><br>You think you know someone… until an interview reveals a whole unsuspected world.<br><br>So let me introduce Mélody Roussy-Parent. Born and raised in Rimouski, Quebec, to a painter father from Trois-Pistoles and an art gallery–owner mother from Port-Daniel, she grew up surrounded by a distinctly European cultural atmosphere. The cultural background of her parents, her upbringing, and her strong love of travel had always drawn her toward Europe.<br><br>In July 1996, while studying geological engineering in Montreal, Mélody decided to go to Munich to learn German. Why that language? Perhaps because it wasn’t entirely foreign to her—she already knew a few basics from childhood, thanks to her participation in the Conservatory of Music choir and her parents’ circle of friends.<br><br>Less then two years later, in March 1998, she made a bold decision: to leave her studies in Montreal and settle in Munich. And with a big smile, she confides that she has always felt at home in the Bavarian capital.<br><br>“Let’s go discover new horizons!”<br><br>After six months of intensive courses and full immersion, Mélody entered the Ludwig Maximilian University of Munich to pursue a Magister Artium in Linguistic Sciences and Teaching German as a Foreign Language (<em>Allgemeine Sprachwissenschaft, Indogermanistik, Deutsch als Fremdsprache</em>).<br><br>In 2005, diploma in hand, she started her own business and founded Melody’s Canada, an import company for Canadian products. She opened her shop in 2006 on Jahnstrasse in Munich, and added an online store in 2010. By 2012, she decided to focus exclusively on the online shop, continuing to promote exclusive Canadian products in Germany and across Europe.<br><br>You might think that would be enough to fill her days—but not for Mélo! When she’s not doing business with Canada, she teaches Business French at the university and German as a Second Language (level B2) at Inlingua. And as if that weren’t enough, she also offers consulting services to small and medium-sized Canadian companies wishing to establish themselves in Germany.<br><br>And that’s not all: Mélody is actively involved in the community. She is the President of the Association Québécoise en Allemagne (AQA) and a Corporate Member of the Deutsch-Kanadische Gesellschaft (DKG).<br><br>Mélody is simply Mélody—as her friends say. Radiant, generous, and full of contagious joie de vivre. Her laugh, as bright as it is genuine, has become her trademark… although, she admits with a laugh, she had to tone it down a little—because in Germany, it sometimes caught people off guard!<br><br>Her advice for those wishing to settle in Germany?<br>“Learn the language and get involved in the community—whether through a club or an association. It’s the best way to meet people.”<br><br>She adds with a smile:<br>“Don’t be surprised if Germans seem to lack humor at first… Just wait for Carnival!”<br><br>And a return to Canada—could that be in the plans?<br>“No, I don’t think so. While I’m proud of my roots, I love the European way of life and feel happy in Munich.” Good news for maple syrup lovers and those nostalgic for Quebec: Melody’s Canada will continue to supply us with Canadian delights—right here in Germany.<br><br>Marie Bérard</p>



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<p>L’envie d’apprendre une langue étrangère peut parfois mener bien plus loin qu’on ne l’imagine. Pour Mélody Roussy-Parent, elle s’est transformée en véritable coup de foudre pour la ville de Munich.<br><br>On croit connaître une personne… jusqu’à ce qu’une entrevue révèle tout un univers insoupçonné.<br><br>Je vous présente donc Mélody Roussy-Parent. Née et élevée à Rimouski, au Québec, d’un père artiste-peintre de Trois-Pistoles et d’une mère galériste de Port-Daniel, elle a grandi dans une ambiance empreinte de culture européenne. Le bagage culturel de ses parents, son éducation et son goût prononcé pour les voyages l’ont toujours attirée vers l’Europe.<br><br>En juillet 1996, alors qu’elle étudiait le génie géologique à Montréal, Mélody décide de partir à Munich pour y apprendre l’allemand. Pourquoi cette langue ? Peut-être parce qu’elle ne lui était pas si étrangère : elle en connaissait déjà quelques notions apprises dès l’enfance, grâce à sa participation dans la chorale du Conservatoire de Musique et l’entourage de ses parents.<br><br>Moins de deux ans  plus tard, en mars 1998, elle prend une décision audacieuse : quitter ses études à Montréal pour s’installer à Munich. Et c’est avec un grand sourire qu’elle confie s’y être toujours sentie comme chez elle, au cœur de la capitale bavaroise.<br><br>« Allons découvrir de nouveaux horizons! »<br><br>Après six mois de cours intensifs et une immersion totale, Mélody entre à la Ludwig-Maximilian-Universität de Munich pour y entreprendre un Magister Artium en sciences des langues et en enseignement de l’allemand comme langue étrangère (Allgemeine Sprachwissenschaft, Indogermanistik, Deutsch als Fremdsprache).<br><br>En 2005, diplôme en main, elle se lance en affaires et fonde Melody’s Canada, une entreprise d’importation de produits canadiens. Elle ouvre sa boutique en 2006, sur Jahnstrasse, à Munich et intègre une boutique en ligne en 2010. En 2012, elle garde la boutique en ligne et continue de promouvoir les produits exclusifs Canadiens en Allemagne et en Europe.<br><br>On pourrait croire que cela suffit à remplir ses journées, mais pas pour Mélo ! Lorsqu’elle ne traite pas avec le Canada, elle enseigne le français des affaires à l’université, ainsi que l’allemand langue seconde (niveau B2) à Inlingua. Et comme si cela ne suffisait pas, elle offre aussi des services de consultation aux petites et moyennes entreprises canadiennes souhaitant s’établir en Allemagne.<br><br>Et ce n’est pas tout : Mélody s’implique activement dans la communauté. Elle est présidente de <strong>l’Association québécoise en Allemagne (AQA)</strong> et membre corporatif de la <strong>Deutsch-Kanadische Gesellschaft (DKG)</strong>.<br><br>Mélody, c’est Mélody — comme disent ses amis. Rayonnante, généreuse, et animée d’une joie de vivre communicative. Son rire, aussi éclatant que sincère, est devenu sa marque de fabrique… même si, confie-t-elle en riant, elle a dû apprendre à le modérer un peu : en Allemagne, cela surprenait parfois!<br><br>Ses conseils à ceux qui souhaitent s’installer en Allemagne?<br>« Apprenez la langue, et impliquez-vous dans la communauté — que ce soit à travers un club ou une association. C’est la meilleure façon de rencontrer du monde. »<br><br>Elle ajoute, en souriant :<br>« Ne soyez pas surpris si les Allemands semblent manquer d’humour au premier abord… Attendez le Carnaval ! »<br><br>Et un retour au Canada, est-ce prévu?<br>« Non, je ne pense pas. Tout en étant fière de mes origines, j’aime le rythme de vie à l’européenne et me considère heureuse à Munich. »<br><br>Bonne nouvelle pour les amateurs de produits d’érable et de douce nostalgie québécoise : <strong>Melody’s Canada</strong> continuera de nous approvisionner en délices canadiens — ici en Allemagne.<br><br>Marie Bérard</p>
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