Save the Date – Kanadisches Wochenende 2026 in Dortmund

Liebe DKG-Mitglieder, liebe Kanada-Freund:innen,

merkt Euch bereits jetzt das Wochenende vom 26.–28. Juni 2026 im Kalender vor, um das DKG-Jahrestreffen 2026 nicht zu verpassen. Wir laden Euch nach Dortmund ein, die lebendige Metropole des Ruhrgebiets, die uns ein ganz besonderes deutsch-kanadisches Wochenende bieten wird.

Macht Euch bereit für ein wunderbares und einzigartiges Programm, das Euch zum Austausch anregen und Euer Kanada-Herz höher schlagen lassen wird. Den DKG-Festakt feiern wir mit Euch am Samstagabend im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.

Weitere Details wie Hotelkontingente, Location für das Get Together am Freitagabend und das Programm am Sonntag geben wir natürlich noch rechtzeitig bekannt.

Wir freuen uns auf Euch am 26., 27. und 28. Juni 2026 in Dortmund.

Eure DKG

Canadians living in Deutschland – Interview mit Mélody Roussy-Parent

Von Rimouski nach München: Eine wunderbare Reise zwischen Authentizität und Entdeckerfreude

From Rimouski to Munich: A Beautiful Journey Between Authenticity and the Desire to Discover

De Rimouski à Munich: une belle aventure entre l’authenticité et le désir de découvrir


Der Wunsch, eine Fremdsprache zu lernen, kann einen manchmal viel weiter führen, als man sich je vorstellen würde. Für Mélody Roussy-Parent wurde daraus eine echte Liebesgeschichte mit der Stadt München.
Man glaubt, jemanden zu kennen … bis ein Interview eine ganze, bisher unentdeckte Welt offenbart.

Last mich euch also Mélody Roussy-Parent vorstellen. Geboren und aufgewachsen in Rimouski, Québec, als Tochter eines Malers aus Trois-Pistoles und einer Galeristin aus Port-Daniel, wuchs sie in einem ausgeprägt europäischen Kulturumfeld auf. Der kulturelle Hintergrund ihrer Eltern, ihre Erziehung und ihre große Reiselust zogen sie schon immer nach Europa.

Im Juli 1996, während ihres Studiums der Geologieingenieurwissenschaften in Montreal, beschloss Mélody, nach München zu gehen, um Deutsch zu lernen. Warum gerade diese Sprache? Vielleicht, weil sie ihr nicht völlig fremd war – sie kannte bereits einige Grundlagen aus ihrer Kindheit, dank ihrer Teilnahme am Chor des Konservatoriums und dem Freundeskreis ihrer Eltern.

Knapp zwei Jahre später, im März 1998, traf sie eine mutige Entscheidung: Sie brach ihr Studium in Montreal ab und ließ sich in München nieder. Und mit einem großen Lächeln gesteht sie, dass sie sich in der bayerischen Hauptstadt von Anfang an zu Hause fühlte.

„Auf zu neuen Horizonten!“

Nach sechs Monaten intensiver Sprachkurse und völliges Eintauchen in die Münchner Lebensart begann Mélody an der Ludwig-Maximilians-Universität München ein Magister-Artium-Studium der Sprachwissenschaften sowie Deutsch als Fremdsprache.

Im Jahr 2005, mit dem Diplom in der Hand, gründete sie ihr eigenes Unternehmen Melody’s Canada, ein Importgeschäft für kanadische Produkte. 2006 eröffnete sie ihr Ladengeschäft in der Jahnstraße in München und 2010 kam ein Online-Shop hinzu. 2012 entschied sie sich, sich ausschließlich auf den Online-Handel zu konzentrieren – und weiterhin exklusive kanadische Produkte in Deutschland und ganz Europa bekannt zu machen.

Man könnte denken, dass das ihren Alltag schon ausreichend füllt – aber nicht für Mélo! Wenn sie gerade nicht Geschäfte mit Kanada macht, unterrichtet sie Wirtschaftsfranzösisch an der Universität und Deutsch als Zweitsprache (Niveau B2) bei Inlingua. Und als wäre das nicht genug, bietet sie auch Beratungsdienste für kleine und mittelständische kanadische Unternehmen an, die sich in Deutschland niederlassen möchten.

Und das ist noch nicht alles: Mélody engagiert sich auch aktiv in der Gemeinschaft. Sie ist Präsidentin der Association Québécoise en Allemagne (AQA) und Corporate Mitglied der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft (DKG).

Mélody ist einfach Mélody – wie ihre Freunde sagen. Strahlend, großzügig und voller ansteckender Lebensfreude. Ihr Lachen, so hell und ehrlich, ist zu ihrem Markenzeichen geworden – obwohl sie, wie sie lachend zugibt, es in Deutschland ein wenig zügeln musste, weil es die Leute manchmal überraschte!

Ihr Rat für alle, die sich in Deutschland niederlassen möchten?
„Lernt die Sprache und engagiert euch in der Gemeinschaft – sei es in einem Verein oder einer Organisation. Das ist der beste Weg, Menschen kennenzulernen.“

Und mit einem Lächeln fügt sie hinzu:
„Wundert euch nicht, wenn die Deutschen anfangs etwas humorlos wirken … wartet einfach bis zum Karneval!“

Und eine Rückkehr nach Kanada – steht das zur Debatte?
„Nein, ich glaube nicht. Obwohl ich stolz auf meine Wurzeln bin, liebe ich die europäische Lebensart und fühle mich in München glücklich.“

Gute Nachrichten also für Ahornsirup-Liebhaber und alle, die Sehnsucht nach Québec haben: Melody’s Canada wird uns weiterhin mit kanadischen Köstlichkeiten versorgen – direkt hier in Deutschland.

Marie Bérard


The desire to learn a foreign language can sometimes lead much farther than one might imagine. For Mélody Roussy-Parent, it turned into a true love affair with the city of Munich.

You think you know someone… until an interview reveals a whole unsuspected world.

So let me introduce Mélody Roussy-Parent. Born and raised in Rimouski, Quebec, to a painter father from Trois-Pistoles and an art gallery–owner mother from Port-Daniel, she grew up surrounded by a distinctly European cultural atmosphere. The cultural background of her parents, her upbringing, and her strong love of travel had always drawn her toward Europe.

In July 1996, while studying geological engineering in Montreal, Mélody decided to go to Munich to learn German. Why that language? Perhaps because it wasn’t entirely foreign to her—she already knew a few basics from childhood, thanks to her participation in the Conservatory of Music choir and her parents’ circle of friends.

Less then two years later, in March 1998, she made a bold decision: to leave her studies in Montreal and settle in Munich. And with a big smile, she confides that she has always felt at home in the Bavarian capital.

“Let’s go discover new horizons!”

After six months of intensive courses and full immersion, Mélody entered the Ludwig Maximilian University of Munich to pursue a Magister Artium in Linguistic Sciences and Teaching German as a Foreign Language (Allgemeine Sprachwissenschaft, Indogermanistik, Deutsch als Fremdsprache).

In 2005, diploma in hand, she started her own business and founded Melody’s Canada, an import company for Canadian products. She opened her shop in 2006 on Jahnstrasse in Munich, and added an online store in 2010. By 2012, she decided to focus exclusively on the online shop, continuing to promote exclusive Canadian products in Germany and across Europe.

You might think that would be enough to fill her days—but not for Mélo! When she’s not doing business with Canada, she teaches Business French at the university and German as a Second Language (level B2) at Inlingua. And as if that weren’t enough, she also offers consulting services to small and medium-sized Canadian companies wishing to establish themselves in Germany.

And that’s not all: Mélody is actively involved in the community. She is the President of the Association Québécoise en Allemagne (AQA) and a Corporate Member of the Deutsch-Kanadische Gesellschaft (DKG).

Mélody is simply Mélody—as her friends say. Radiant, generous, and full of contagious joie de vivre. Her laugh, as bright as it is genuine, has become her trademark… although, she admits with a laugh, she had to tone it down a little—because in Germany, it sometimes caught people off guard!

Her advice for those wishing to settle in Germany?
“Learn the language and get involved in the community—whether through a club or an association. It’s the best way to meet people.”

She adds with a smile:
“Don’t be surprised if Germans seem to lack humor at first… Just wait for Carnival!”

And a return to Canada—could that be in the plans?
“No, I don’t think so. While I’m proud of my roots, I love the European way of life and feel happy in Munich.” Good news for maple syrup lovers and those nostalgic for Quebec: Melody’s Canada will continue to supply us with Canadian delights—right here in Germany.

Marie Bérard


L’envie d’apprendre une langue étrangère peut parfois mener bien plus loin qu’on ne l’imagine. Pour Mélody Roussy-Parent, elle s’est transformée en véritable coup de foudre pour la ville de Munich.

On croit connaître une personne… jusqu’à ce qu’une entrevue révèle tout un univers insoupçonné.

Je vous présente donc Mélody Roussy-Parent. Née et élevée à Rimouski, au Québec, d’un père artiste-peintre de Trois-Pistoles et d’une mère galériste de Port-Daniel, elle a grandi dans une ambiance empreinte de culture européenne. Le bagage culturel de ses parents, son éducation et son goût prononcé pour les voyages l’ont toujours attirée vers l’Europe.

En juillet 1996, alors qu’elle étudiait le génie géologique à Montréal, Mélody décide de partir à Munich pour y apprendre l’allemand. Pourquoi cette langue ? Peut-être parce qu’elle ne lui était pas si étrangère : elle en connaissait déjà quelques notions apprises dès l’enfance, grâce à sa participation dans la chorale du Conservatoire de Musique et l’entourage de ses parents.

Moins de deux ans  plus tard, en mars 1998, elle prend une décision audacieuse : quitter ses études à Montréal pour s’installer à Munich. Et c’est avec un grand sourire qu’elle confie s’y être toujours sentie comme chez elle, au cœur de la capitale bavaroise.

« Allons découvrir de nouveaux horizons! »

Après six mois de cours intensifs et une immersion totale, Mélody entre à la Ludwig-Maximilian-Universität de Munich pour y entreprendre un Magister Artium en sciences des langues et en enseignement de l’allemand comme langue étrangère (Allgemeine Sprachwissenschaft, Indogermanistik, Deutsch als Fremdsprache).

En 2005, diplôme en main, elle se lance en affaires et fonde Melody’s Canada, une entreprise d’importation de produits canadiens. Elle ouvre sa boutique en 2006, sur Jahnstrasse, à Munich et intègre une boutique en ligne en 2010. En 2012, elle garde la boutique en ligne et continue de promouvoir les produits exclusifs Canadiens en Allemagne et en Europe.

On pourrait croire que cela suffit à remplir ses journées, mais pas pour Mélo ! Lorsqu’elle ne traite pas avec le Canada, elle enseigne le français des affaires à l’université, ainsi que l’allemand langue seconde (niveau B2) à Inlingua. Et comme si cela ne suffisait pas, elle offre aussi des services de consultation aux petites et moyennes entreprises canadiennes souhaitant s’établir en Allemagne.

Et ce n’est pas tout : Mélody s’implique activement dans la communauté. Elle est présidente de l’Association québécoise en Allemagne (AQA) et membre corporatif de la Deutsch-Kanadische Gesellschaft (DKG).

Mélody, c’est Mélody — comme disent ses amis. Rayonnante, généreuse, et animée d’une joie de vivre communicative. Son rire, aussi éclatant que sincère, est devenu sa marque de fabrique… même si, confie-t-elle en riant, elle a dû apprendre à le modérer un peu : en Allemagne, cela surprenait parfois!

Ses conseils à ceux qui souhaitent s’installer en Allemagne?
« Apprenez la langue, et impliquez-vous dans la communauté — que ce soit à travers un club ou une association. C’est la meilleure façon de rencontrer du monde. »

Elle ajoute, en souriant :
« Ne soyez pas surpris si les Allemands semblent manquer d’humour au premier abord… Attendez le Carnaval ! »

Et un retour au Canada, est-ce prévu?
« Non, je ne pense pas. Tout en étant fière de mes origines, j’aime le rythme de vie à l’européenne et me considère heureuse à Munich. »

Bonne nouvelle pour les amateurs de produits d’érable et de douce nostalgie québécoise : Melody’s Canada continuera de nous approvisionner en délices canadiens — ici en Allemagne.

Marie Bérard

Werkstudentenprogramm WSP der Deutsch Kanadischen Gesellschaft feiert 60jähriges Jubiläum – Folge 6

Dieses Jahr hat das Werkstudentenprogramm WSP der Deutsch Kanadischen Gesellschaft 60jähriges Jubiläum, es findet seit 1965 ohne Unterbrechung jedes Jahr statt. Inzwischen haben mehr als 3200 Student:innen an dem Programm teilgenommen, das heute Work & Travel heißt. Seit 1965 hat sich die Konzeption des Programms verändert. Reiste früher eine feste Gruppe zu einem festgelegten Zeitpunkt gemeinsam nach Kanada und bekam die Arbeitsstelle und auch die Unterkunft gestellt, war es später möglich, sich die Arbeitsstelle und Unterkunft selbst zu suchen. Während das Programm ursprünglich 3 Monate dauerte (2 Monate arbeiten und 1 Monat reisen), ist es heute möglich, den Zeitpunkt und die Dauer individuell zu bestimmen. Gemeinsam ist aber allen Teilnehmer:innen die Erfahrung, in eine andere Kultur tiefer einzutauchen als es ein/e Tourist:in vermag und „über den Tellerrand“ zu schauen. Im Podcast zum Jubiläumsjahr kommen Menschen zu Wort, die in Verbindung mit dem WSP stehen: als Organisator:in, Unterstützer:in oder Teilnehmer:in. Es erwarten Sie spannende Geschichten. Die Interviews werden geführt von Antje Hausmann, die selbst 1994 zum Ende ihres Studiums am Programm teilnahm.

Sina Burghardt
Werkstudentenprogramm 2013

Auf das Bild klicken um die Folge zu hören

Grenzüberschreitende Steuerberatung mit Expertise und Vertrauen

Manning Elliott LLP ist eine etablierte Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzlei in Vancouver, BC. Sie bietet umfassende Leistungen in Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Buchhaltung und Business Advisory – für Privatpersonen, mittelständische Unternehmen und internationale Mandanten mit Aktivitäten in Kanada.

Die German Specialty Group, geleitet von Britt Lampe, betreut gezielt Mandanten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Britt Lampe ist seit über 20 Jahren in Kanada tätig und verfügt über eine Doppelqualifikation als deutsche Steuerberaterin und kanadische CPA. Diese Kombination ermöglicht eine ganzheitliche Beratung.

Internationale Steuerfragen sind komplex: Unterschiedliche nationale Regelungen, Meldepflichten und sich ändernde Vorschriften führen oft zu Unsicherheiten. Risiken wie doppelte Besteuerung, versäumte Meldungen oder der Verlust steuerlicher Vorteile sind häufig.

Besonders bei Wohnsitzwechseln, grenzüberschreitenden Investitionen oder Geschäftsaktivitäten ist präzise Planung entscheidend.

Das Team von Manning Elliott LLP begleitet Mandanten persönlich, minimiert Risiken und nutzt steuerliche Gestaltungsspielräume gezielt. Dabei stehen Diskretion, Verlässlichkeit und Zusammenarbeit im Fokus – auch mit europäischen Beratern für eine abgestimmte internationale Strategie.

TAVINA Family Office ist ein deutschsprachiges Beratungsunternehmen mit Sitz in Vancouver. Wir begleiten vermögende Privatpersonen und institutionelle Investoren aus dem deutschsprachigen Raum bei der Auswahl, Anlage und Verwaltung kanadischer Vermögenswerte. Dabei eröffnen wir Zugang zu erstklassigen Vermögensverwaltungen, ausgewählten Immobilienprojekten und Unternehmensbeteiligungen und kooperieren in Kanada mit einem breiten Netzwerk professioneller Service- und Lösungspartner.

In Zusammenarbeit mit lizenzierten Einwanderungsexperten beraten wir zudem zu kanadischen Investoren- und Unternehmerprogrammen und übernehmen auf Wunsch auch die Rolle des Testamentsvollstreckers („Executor“) in Kanada und/oder Deutschland.

Dank jahrzehntelanger Erfahrung und eines starken Netzwerks entwickeln wir maßgeschneiderte, nachhaltige Lösungen und vertreten die Interessen unserer Mandanten langfristig – häufig über Generationen hinweg.

Einwanderungsexperten für Kanada und Australien

Seit 2006 begleitet Visa4you mit einem deutschsprachigen Expertenteam Menschen und Unternehmen durch den gesamten Einwanderungsprozess nach Kanada und Australien. Unsere Beratung erfolgt durch offiziell lizenzierte Einwanderungsberater, die für höchste Professionalität und rechtskonformes Vorgehen stehen.

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Rückblick – Kanadisches Wochenende 2025

Vom 04. bis 06. Juli 2025 feierte die Deutsch-Kanadische Gesellschaft gleich mehrere Jubiläen und empfing wertvolle Gäste aus Kanada und Deutschland.

Wie jedes Jahr trafen sich am ersten Wochenende nach dem Canada Day DKG-Mitglieder, deren Begleitung und weitere Interessent:innen zum DKG-Jahrestreffen dieses Mal in Bonn.

Am Freitagabend beim „Get-Together“ im Sion im Carré wurde sich bereits mit gutem Essen und Getränken auf das Wochenende eingestimmt. Neben den zahlreichen Wiedersehen und Gesprächen wurde außerdem ausgiebig gefeiert, da zum 60. Jubiläum des Work and Travel-Programms unsere WSP-Mama Gisela von Wissel nach 20 Jahren und mehr als 700 begleiteten Kindern in den Ruhestand verabschiedet wurde. Für ihre liebevolle und leidenschaftliche Betreuung unserer WSPler:innen wurde sie mit dem DKG-Ehrenpreis gewürdigt.

Auch Evelyne Coulombe, Chargée d‘Affaires a.i. nahm zusammen mit ihrem Mann bereits an dem Get-Together teil und teilte dankende Worte mit der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft.

Um das Jubiläum gebührend zu feiern, haben Steckbriefe ehemaliger WSPler:innen und ein nostalgischer Vortrag von Michael Nussbaum Erinnerungen wiederaufleben lassen.

Nach diesem schönen Auftakt startete das Samstagsprogramm mit zwei Stadtführungen: Unsere Gäste konnten an einer historischen oder politischen Führung durch die ehemalige Bundeshauptstadt teilnehmen während im Hintergrund die Vorbereitungen für die Mitgliederversammlung liefen, die anschließend am Nachmittag im UniClub stattfand.

Am Abend trafen wir uns alle im Uniclub Bonn wieder und leiteten – mit den Begrüßungsworten der ehrenamtlichen Bürgermeisterin Dr. Ursula Sautter – den Festakt ein. Als Gäste durften wir hier Nathalie Bonin und Cosmin Boeru für die musikalische Begleitung und Ben MacLean für einen Comedy-Auftritt begrüßen.

Auch unsere ehemalige WSP-Teilnehmerin Carolin Koch stand auf der Bühne und sang für uns die kanadische und deutsche Hymne.

Neben dem guten Essen und einer Menge herzlicher Gespräche durften wir Evelyn Coulombe für ein spannendes Interview auf die Bühne bitten. Sie stärkte mit ihren zuversichtlichen Worten und dem sicheren Blick in die Zukunft der DKG in ihrer Rolle als Schnittstelle den Rücken.

Wie fast jedes Jahr wurde auch dieses Mal ein zweiter DKG-Ehrenpreis vergeben. Dieses Mal an die Stiftung Wilderness International, die sich dafür engagiert, intakte Wildnis unteranderem in den Regenwäldern British Columbias zu schützen. Durch die Unterstützung eines Euros schützt die Organisation einen Quadratmeter an Wildnis – für immer. Für die Übergabe war Chris Hoffmann vor Ort und bedankte sich im Namen der gesamten Organisation.

Zum Abschluss des Festakts wurde die Tombola mit Preisen von Melodys Canada und Wine in Motion aufgelöst, welche spielwillige DKG-Mitglieder mit kanadischem Wein, Ahornsirup und Ölen beglückte.

Und wie sollte es im Rheinland anders sein, lud das Team abschließend zum Pub Crawl in der Bonner Innenstadt ein, wo wir den schönen und ereignisreichen Abend mit Bönnsch und Kölsch ausklingen ließen.

Am Sonntag wurde noch eine Fährrundfahrt auf dem Rhein sowie eine geführter Besuch in der Bundeskunsthalle angeboten, bevor sich unsere Gäste in die verschiedenen Regionen Deutschlands und Kanadas verabschiedeten.

Es war uns eine große Freude, so viele Kanadafreund:innen in Bonn begrüßen zu dürfen. Bis zum nächsten Mal – 2026 sehen wir uns in Dortmund wieder!


From the 4th to the 6th of July, the German-Canadian Society celebrated several anniversaries and welcomed precious guests from Canada and Germany.

Like every year, DKG-members, their partners, relatives and other interested people came together, on the first weekend after Canada Day, for the DKG-Jahrestreffen (annual meeting) in Bonn this time.

Friday evening, at the “Get-Together”, everyone tuned in for the weekend with good food and drinks at the “Sion im Carré”. In addition to numerous reunions and conversations, the 60th anniversary of the Work and Travel program was celebrated, with our WSP-Mom Gisela von Wissel retiring after 20 years of work and more than 700 accompanied children. She was honored with the DKG Honorary Award for her loving and passionate care of our WSP participants.

Evelyne Coulombe, Chargée d‘Affaires a.i., also attended the Get-Together together with her husband and shared words of gratitude with the German-Canadian Society.

To properly celebrate the anniversary, letters from former WSP participants and a nostalgic speech by Michael Nussbaum brought back memories.

Following this lovely start, Saturday’s program began with two city tours: Guests could participate in a historical or political tour of the former federal capital while preparations for the members‘ meeting were underway in the background, which took place in the afternoon at the UniClub.

In the evening, we all met again at the UniClub Bonn to commence the festive ceremony – with welcoming words from honorary mayor Dr. Ursula Sautter. We were blessed to welcome Nathalie Bonin and Cosmin Boeru for musical accompaniment and Ben MacLean for a comedy performance.

Our former WSP participant Carolin Koch also took the stage and sang the Canadian and German anthems for us.

In addition to good food and many heartfelt conversations, we invited Evelyn Coulombe to the stage for an exciting interview. She strengthened the DKG with her confident words and assured outlook on the DKG’s future as an interface for German-Canadian relations.

As almost every year, a second DKG Honorary Award was presented. This time to the Wilderness International Foundation, which is dedicated to protecting intact wilderness, including the rainforests of British Columbia. By donating one euro, the organization protects one square meter of wilderness – forever. Chris Hoffmann was present for the reception and thanked the DKG on the behalf of the entire organisation.

At the end of the ceremony, the raffle with prizes from Melodys Canada and Wine in Motion was drawn, which delighted DKG members with Canadian wine, maple syrup, and oils.

And as it should be in the Rhineland, the team concluded with a pub crawl in downtown Bonn, where we let the beautiful and eventful evening fade out with Bönnsch and Kölsch.

On Sunday, a ferry tour on the Rhine and a guided tour of the Bundeskunsthalle were offered before our guests said goodbye and traveled home to various regions of Germany and Canada.

It was a great pleasure for us to welcome so many friends of Canada in Bonn. Until next time – we will see each other again in Dortmund in 2026!








Canadians living in Deutschland – Interview mit David Ollinger

Triff heute, der auf dem ersten Blick genau dem Bild entspricht, das viele Deutsche vielleicht von einem „typischen Kanadier“ haben mögen, der nach Deutschland kommt, um Eishockey zu spielen. Nun ja… in gewisser Weise. Ja, er hat Eishockey gespielt – aber sein Weg, Teil einer Mannschaft zu werden, verlief mit einigen Umwegen.

Meet someone who, at first glance fits the image many Germans might have of a “typical Canadian” who comes to Germany to play hockey. Well… sort of. Yes, he played hockey — but his journey to becoming part of a team took quite a different route.

Faites la connaissance de quelqu’un qui, au premier regard, correspond parfaitement à l’image que beaucoup d’allemands pourraient se faire d’un  « canadien typique » venu en Allemagne pour jouer au hockey. Enfin… en apparence seulement. Car oui, il a bien joué au hockey — mais son chemin vers une équipe a été tout sauf ordinaire.


David Ollinger – ein Name, der so deutsch klingt wie Lederhosen und Bierhallen. Sein Vater wurde in den USA geboren, seine Mutter im Vereinigten Königreich von England, und die Ahnenlinie reicht bis nach Nürnberg zurück. Und hier schließt sich der Kreis: David ist heute praktisch mein Nachbar. Wir beide leben in Miesbach, Oberbayern. Ich war ihm unzählige Male auf der Straße begegnet, ohne die leiseste Ahnung von seiner Geschichte zu haben.

David wuchs in Hamilton, Ontario, auf und spielte Junior Hockey. Eines Tages sagte sein Vater einfach zu ihm: „Du wirst ein Eishockeyspieler.“ Für David war das eine Überraschung – denn seine wahren Leidenschaften waren Zeichnen und Musizieren.

Als junger Mann hatte er das Fernweh, wollte die Welt jenseits Kanadas sehen. Ein Freund schlug vor: „Warum versuchst du nicht, in Deutschland Eishockey zu spielen?“ Also landete er mit gerade einmal 200 Dollar in der Tasche in Frankfurt. Irgendwie schaffte er es nach Kaufbeuren – ohne ein einziges Wort Deutsch zu sprechen. Er ging direkt in die Eishalle und fragte, ob er ins Team einsteigen könne.

„Wer bist du?“, fragte der Trainer.
„Ich bin David. Aus Kanada.“

Offenbar war das alles, was er an Lebenslauf brauchte – neben dem Beweis seines hervorragenden Könnens auf dem Eis.

Einer seiner schönsten Erinnerungen? Sein allererstes Spiel für die Mannschaft fand statt in Innsbrucks Olympiahalle – derselben Arena, die er im Fernsehen während der Olympischen Winterspiele 1976 gesehen hatte. Zwei Spiele später wurde er nach Miesbach transferiert – wo er die nächsten zehn Jahre spielte.

Das ist nun 46 Jahre her. Damals war die Sprachbarriere heftig. Aber heute? David spricht perfektes Bairisch – wenn auch mit einem charmanten englisch-kanadischen Akzent. Eine seltene und irgendwie entzückende Kombination.
„Die Sprache zu lernen ist wichtig, aber ebenso, Respekt zu zeigen – und, in seinen Worten, ‚etwas beizutragen‘ – wenn man wirklich dazugehören will an dem Ort, den man zu seinem Zuhause gemacht hat.“

Nach Jahren in verschiedenen Jobs in Miesbach, der Ehe mit einer Einheimischen, hat sich David hier ein echtes Zuhause aufgebaut und er genießt nun glücklich seinen im Ruhestand. Seine Tage sind erfüllt mit Familie – seiner Partnerin, seinem Sohn, seiner Tochter und zwei Enkelinnen – alle nur ein paar Schritte entfernt.

Und sein Jugendtraum? Er ist nie versiegt. Heute verbringt David seine Freizeit mit Zeichnen und dem Gitarrenspiel in einer lokalen Rockband.

Wird er jemals zurück nach Kanada ziehen – abgesehen von seinen jährlichen Besuchen? Keine Chance. Sein Herz – und seine Familie – sind fest hier verwurzelt. Und wie er mit einem Lächeln sagt: „Die Lebensqualität in Bayern? Kaum zu übertreffen. Ich kann mich nicht beschweren!“

Marie Bérard


David Ollinger — a name that sounds as German as lederhosen and beer halls. His father was born in the U.S., his mother in the U.K., and the family lineage traces back to Nuremberg. And here’s the twist: David is practically my neighbour. We both live in Miesbach, Upper Bavaria. I’d passed him countless times on the street without having the faintest idea of his story.

David grew up in Hamilton, Ontario, playing Junior Hockey. One day, as a kid, his father simply told him, “You’re going to be a hockey player.” That came as news to David — whose true passions were sketching and making music.

As a young man, he had the itch to travel, to see the world beyond Canada. A friend suggested: “Why not try playing hockey in Germany?” So, with just $200 in his pocket, he landed in Frankfurt. He somehow made his way to Kaufbeuren without speaking a single word of German. He walked straight into the rink and asked if he could join the team.
“Who are you?” the coach asked.
“I’m David. From Canada.”
Apparently, that was all the résumé he needed besides demonstrating his excellent hockey skills on the ice.

One of his fondest memories? His very first game for the team, in Innsbruck’s Olympic Hall — the same arena he’d watched on TV during the 1976 Winter Games.  Two games later, he was traded to the Miesbach hockey team — where he played for the next ten years.

That was 46 years ago. Back then, the language barrier was brutal. But now? David speaks flawless Bavarian — albeit with a charming English-Canadian accent. It’s a rare and oddly delightful combination.

„Learning the language matters, but so does showing respect — and, in his words, ‘bringing something to the table’ — if you really want to belong in the place you’ve chosen to call yours.“

After years of different jobs in Miesbach, marrying a local woman, and building a home here, David is now happily retired. His days are filled with family — his partner, his son, his daughter, and two granddaughters — all living a few steps away.

And that dream from his boyhood? It never died. These days, David spends his free time sketching and strumming his guitar as part of a local rock band.

Will he ever move back to Canada, aside from his annual visits? Not a chance. His heart — and his family — are firmly rooted here. And as he says with a smile, “The quality of life in Bavaria? Hard to beat. I can’t complain!”

Marie Bérard


David Ollinger — un nom qui sonne aussi allemand que les lederhosen et les brasseries. Son père est né aux États-Unis, sa mère au Royaume-Uni, et ses racines familiales remontent jusqu’à Nuremberg. Et la surprise, c’est que David est pratiquement mon voisin. Nous vivons tous deux à Miesbach, en Haute-Bavière. Je l’avais croisé maintes fois dans la rue sans avoir la moindre idée de son histoire.

David a grandi à Hamilton, en Ontario, où il a joué au hockey junior. Un jour, alors qu’il était encore enfant, son père lui a simplement dit : « Tu seras joueur de hockey. » C’était une nouvelle pour David — dont les véritables passions étaient le dessin et la musique.

Jeune homme, il avait envie de voyager, de découvrir le monde au-delà du Canada. Un ami lui a suggéré : « Pourquoi ne pas tenter ta chance au hockey en Allemagne ? » Alors, avec seulement 200 dollars en poche, il a atterri à Francfort. Sans parler un mot d’allemand, il a trouvé son chemin jusqu’à Kaufbeuren, est allé droit à la patinoire et a demandé s’il pouvait faire partie de l’équipe.

« Qui es-tu ? » demanda l’entraîneur.
« Je suis David. Du Canada. »

Apparemment, c’était tout le CV dont il avait besoin, en plus de démontrer ses excellentes compétences sur la glace.

Parmi ses plus beaux souvenirs ? Son tout premier match avec l’équipe, sur la patinoire olympique d’Innsbruck — le même aréna qu’il avait vue à la télévision lors des Jeux d’hiver de 1976. Deux matchs plus tard, il fut transféré à l’équipe de hockey de Miesbach — où il a joué pendant les dix années suivantes.

C’était il y a 46 ans. À l’époque, la barrière linguistique était terrible. Mais aujourd’hui ? David parle un bavarois impeccable — avec, il est vrai, un charmant accent anglo-canadien. Une combinaison rare et étonnamment attachante.
« Apprendre la langue est important, bien sûr, mais tout aussi important est le respect — et, comme il aime le dire, le fait d’“apporter quelque chose à la table” — si l’on veut vraiment appartenir à l’endroit que l’on a choisi d’appeler chez-soi. »

Au fil des ans, David a exercé différents métiers à Miesbach, épousé une femme de la région et s’est construit un véritable foyer ici. Aujourd’hui, il profite pleinement de sa retraite, entouré de ceux qu’il aime : sa compagne, son fils, sa fille et ses deux petites-filles, tous vivant à quelques pas de chez lui.

Et son rêve d’enfance ? Il ne s’est jamais éteint. Aujourd’hui, David consacre une partie de son temps libre à dessiner et à gratter les cordes de sa guitare au sein d’un groupe de rock local.

Reviendra-t-il un jour vivre au Canada, à part ses visites annuelles ? Pas question. Son cœur — et sa famille — sont solidement enracinés ici. Et comme il aime le dire avec un sourire : « La qualité de vie en Bavière ? Difficile à égaler. Je n’ai pas à me plaindre ! »

Marie Bérard

Ich spreche mit Lars Hallbauer, Organisator des Terry Fox Run Germany. 

Er erzählt uns was “Terry Fox Run Germany ist”, teilt uns die Erfolge von 2024 und…verrät uns was dieses Jahr für eine große Überraschung es gibt! 

SEID DABEI am Sonntag den 28. September 2025 in Heidelberg, um für einen guten Zweck zusammen zu kommen. Dieses Jahr findet zum zweiten mal der Terry Fox Run Germany, diesmal in einer neuen Location, mit schönen Überraschungen und vielen netten und motivierten Leuten statt. Lauft mit, um das Vermächtnis vom kanadischen Helden Terry Fox weiter leben zu lassen. Kommt vorbei und teilt es weiter!

Alle Infos hier:
Website: Terry Fox Run Germany
Facebook: Terry Fox Run Germany
Instagram: Terry Fox Run Germany

Direkt Spende an die DKFZ hier:
https://deutscheskrebsforschungszentrum.koalect.com/de-DE/project/terry-fox-run-germany?tab=ubersicht


In this episode I am talking with Lars Hallbauer, instigator of the Terry Fox Run Germany.  Terry Fox was a Canadian hero who inspired his whole country and the whole world.  His memory lives on and this Sunday, September 28th 2025, we all come together to honour his legacy.  Join us for a gathering full of nice and motivated people and a day filled with surprises.  Spread the word and see you in Heidelberg!  

All details here:
Website: Terry Fox Run Germany
Facebook: Terry Fox Run Germany
Instagram: Terry Fox Run Germany

Direct donation to the DKFZ (Cancer Research Germany):
https://deutscheskrebsforschungszentrum.koalect.com/de-DE/project/terry-fox-run-germany?tab=ubersicht


Dans cet épisode je m’entretiens avec l’instigateur de la course Terry Fox en Allemagne (Terry Fox Run Germany), Lars Hallbauer.  Terry Fox était un héros canadien qui a inspiré son pays puis tout le monde entier.   Encore aujourd’hui, on honore sa mémoire partout dans le monde et ce dimanche, 28 septembre 2025, on se rassemble à Heidelberg pour célébrer ses accomplissements en les continuant.  Joignez le plaisir avec une foule de gens sympathiques et motivés pour une journée remplie de belles surprises.    Partagez le mot et à bientôt!

Tous les détails ici :
Website: Terry Fox Run Germany
Facebook: Terry Fox Run Germany
Instagram: Terry Fox Run Germany

Don direct à la DKFZ (Institut pour la recherche du cancer en Allemagne):
https://deutscheskrebsforschungszentrum.koalect.com/de-DE/project/terry-fox-run-germany?tab=ubersicht

Canadians living in Deutschland – Interview mit Erin Chapman

In meinem kommenden Artikel erkunde ich die lebendige Reise einer jungen Kanadierin, die gelernt hat – manchmal schmerzlich –, dass in Deutschland der Sonntag strikt tabu ist für Einkäufe.

In my upcoming article, I explore the vibrant journey of a young Canadian woman who learned—sometimes the hard way—that in Germany, Sunday is strictly off-limits for shopping.

Dans mon prochain article, j’explore le parcours vibrant d’une jeune Canadienne qui a appris — parfois à ses dépens — qu’en Allemagne, le dimanche est strictement réservé au repos, sans aucune possibilité de faire ses courses.


Lernen Sie Erin Chapman kennen, eine temperamentvolle Frau aus Ottawa, die 2024 nach Deutschland zog, begleitet von ihrer treuen vierbeinigen Gefährtin Sundae. Sie kam am 21. Januar in Königswinter an – ein Datum, das zufällig auch der Geburtstag ihrer Mutter ist, eine charmante Fügung!

Erin arbeitet als Digital Content Managerin für das Internationale Paralympische Komitee in Bonn, nachdem sie zuvor beim Kanadischen Paralympischen Komitee in Ottawa tätig war. Im April 2023 wagte sie den Schritt, sich auf diese Stelle zu bewerben – und voilà, nun nennt sie Nordrhein-Westfalen ihr Zuhause!

Erin ist damit in die Fußstapfen ihres Großvaters getreten. Er und ihre Großmutter lebten von 1983 bis 1988 in Bonn, während er in der Kommunikationsabteilung des kanadischen Auswärtigen Dienstes arbeitete. Heute, in derselben Stadt lebend, fühlt sich Erin tief mit den Geschichten verbunden, die ihr Großvater einst erzählte – Geschichten, die ihre Kindheit prägten und nun in ihren eigenen Erfahrungen nachhallen.

Als ich Erin kennenlernte, war ich beeindruckt von ihren vielfältigen Interessen und ihrem Engagement für die Gemeinschaft. Sie ist eine leidenschaftliche Verfechterin für das Wohlbefinden junger Frauen und betont die Kraft körperlicher Aktivität. Sie arbeitete an einer Gemeinschaftsinitiative namens „The You Go Girl Project“, leitete motivierende Workshops, moderierte Podcasts und verfasste kürzlich ein Kinderbuch mit dem Titel Ronnie the Rock Climber, das Mädchen durch Sport und Bewegung Selbstvertrauen vermitteln soll.

Ihre ersten Eindrücke von Deutschland konzentrieren sich auf Bonn – eine Stadt, die sie ein wenig zu ruhig findet, die sie aber zugleich merkwürdig an Ottawa erinnert: mit ihren Grünflächen, den makellosen Straßen und dem Gefühl von Sicherheit. Am meisten fasziniert sie, wie nah und einzigartig schön jede deutsche Stadt und jedes Dorf ist, reich an architektonischem Charme und Geschichte. Ein kultureller Unterschied fällt ihr jedoch besonders auf: Sie wünschte, die Deutschen würden eher von sich aus Hilfe anbieten. „Man muss danach fragen“, bemerkt sie lachend.

Erins Rat an alle, die einen Umzug ins Ausland planen? Lasst die Möbel zurück! Sie hat diese Erfahrung schmerzlich gemacht – nur um dann festzustellen, dass die lokale Expat-Facebook-Community so gut wie alles anbietet, was man brauchen könnte.

Auch wenn sie die Winter in NRW mild und die Jahreszeiten weniger ausgeprägt als in Kanada findet, hat sie sich in die magischen deutschen Weihnachtsmärkte verliebt. Allein im letzten Jahr hat sie 20 verschiedene besucht – jeder ein festlicher Genuss!

Was die Sprache betrifft, gibt Erin zu, dass Deutsch eine echte Herausforderung ist. Sie übt täglich mit Duolingo und trat der Cheerleading-Mannschaft des Telekom-Basketballteams bei – wo ausschließlich Deutsch gesprochen wird – und bringt so ihre Sprachkenntnisse auf ein neues Niveau.

Abschließend freue ich mich, Erin anzufeuern, wenn sie Kanada beim Ms. United World Wettbewerb vertritt, der vom 29. August bis 1. September in Texas, USA, stattfindet.

Hau rein, Erin!

Marie Bérard

20/08/2025


Meet Erin Chapman, a spirited Ottawa native who moved to Germany in 2024, accompanied by her loyal canine companion, Sundae. She arrived in Königswinter on January 21—a date that also happens to be her mother’s birthday, a charming coincidence!

Erin works as a Digital Content Manager for the International Paralympic Committee in Bonn, having previously worked at the Canadian Paralympic Committee back in Ottawa. It’s in April 2023, that she took the leap to apply for that job, and voilà—she now calls North Rhine-Westphalia home!

Erin has coincidentally followed in her grandfather’s footsteps. He and her grandmother lived in Bonn from 1983 to 1988 while he worked in communications for the Canadian Foreign Services. Now, living in the same city, Erin feels deeply connected to the stories her grandfather once told—stories that shaped her childhood and now echo through her own experience. 

As I got to know Erin, I was struck by her diverse interests and her dedication to community service. She’s a passionate advocate for young women’s wellness, emphasizing the power of physical activity. She worked on a community initiative called “The You Go Girl Project” leading empowering workshops, hosting podcasts, and recently authored a children’s book, Ronnie the Rock Climber, aimed at building confidence in girls through sports and movement.

Her first impressions of Germany are centered around Bonn—a city she finds a little too quiet, yet oddly reminiscent of Ottawa with its green spaces, pristine streets, and sense of safety. What captivates her most is how close and uniquely beautiful each German town and city is, rich with architectural charm and history. One cultural difference stands out, though: she wishes Germans were more forthcoming with help. „You have to ask,“ she laughs.

Erin’s advice to anyone relocating abroad? Leave the furniture behind! She learned this the hard way—only to discover that the local expat Facebook community offers just about everything one might need.

Though she finds the winters in NRW mild and the seasons less pronounced than in Canada, she’s fallen for Germany’s magical Christmas markets. Last year alone, she visited 20 different ones—each a festive delight!

As for the language, Erin admits German is a real challenge. She practices daily with Duolingo and joined a cheerleading squad for Telekom’s basketball team—where only German is spoken—pushing her fluency to new levels.

Finally, I’m thrilled to cheer Erin on as she represents Canada at the Ms. United World Pageant, taking place August 29 to September 1 in Texas, USA.

Go, Erin!

Marie Bérard

20/08/2025


Faites la connaissance d’Erin Chapman, une native pleine d’entrain d’Ottawa, qui a déménagé en Allemagne en 2024, accompagnée de sa fidèle chienne, Sundae. Elle est arrivée à Königswinter le 21 janvier — une date qui, par un heureux hasard, est aussi l’anniversaire de sa mère !

Erin travaille aujourd’hui comme Digital Content Manager pour le Comité Paralympique International à Bonn, après avoir fait ses preuves au sein du Comité Paralympique Canadien à Ottawa. C’est en avril 2023 qu’elle a postulé à son poste actuel — et voilà, elle vit désormais en Rhénanie-du-Nord–Westphalie.

Par pur hasard, Erin a suivi les traces de son grand-père. Lui et sa grand-mère ont vécu à Bonn de 1983 à 1988, pendant qu’il travaillait dans les communications pour les services étrangers canadiens. Aujourd’hui, vivant dans la même ville, Erin se sent profondément liée aux histoires que son grand-père lui racontait — des récits qui ont bercé son enfance et qui résonnent aujourd’hui dans sa propre vie.

En apprenant à connaître Erin, j’ai été frappée par la diversité de ses centres d’intérêt et son engagement envers sa communauté. Elle défend avec passion le bien-être des jeunes femmes, soulignant le pouvoir de l’activité physique. Elle a travaillé sur une initiative communautaire appelée « The You Go Girl Project », animant des ateliers inspirants, produisant des podcasts, et a récemment publié un livre pour enfants, Ronnie the Rock Climber, destiné à renforcer la confiance des jeunes filles à travers le sport et le mouvement.

Ses premières impressions de l’Allemagne se concentrent autour de Bonn — une ville qu’elle trouve un peu trop calme, mais étrangement similaire à Ottawa avec ses espaces verts, ses rues impeccables et son sentiment de sécurité. Ce qui la séduit le plus, c’est la proximité et la beauté unique de chaque ville et village allemand, riches en charme architectural et en histoire. Une différence culturelle lui saute aux yeux toutefois : elle souhaiterait que les Allemands soient plus enclins à offrir leur aide spontanément. « Il faut demander », dit-elle en riant.

Le conseil d’Erin à toute personne envisageant de s’installer à l’étranger ? Laissez les meubles derrière vous ! Elle l’a appris à ses frais — pour découvrir ensuite que la communauté locale d’expatriés sur Facebook propose à peu près tout ce dont on peut avoir besoin.

Même si elle trouve les hivers en Rhénanie-du-Nord–Westphalie doux et les saisons moins marquées qu’au Canada, elle est tombée sous le charme des marchés de Noël allemands. L’an dernier seulement, elle en a visité 20 différents — chacun un enchantement festif !

Quant à la langue, Erin reconnaît que l’allemand est un véritable défi. Elle s’exerce chaque jour avec Duolingo et a rejoint une équipe de cheerleading pour l’équipe de basket de Telekom — où seul l’allemand est parlé — ce qui pousse sa maîtrise à un nouveau niveau.

Enfin, je suis ravie d’encourager Erin, qui représentera le Canada au concours Ms. United World, qui se tiendra du 29 août au 1ᵉʳ septembre au Texas, aux États-Unis.

Allez, Erin !

Marie Bérard

20/08/2025

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