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Von Virginia Lepiarczyk

**Bilder folgen….

#backtocanada2018
Wie so ziemlich jeden, der schon einmal in Kanada war, trifft auch uns immer wieder das Fern- (bzw. Heim-)weh!
Nachdem Karo und ich durch die DKG 2012 in Toronto unser Auslandspraktikum bei der BMW Group Canada absolvieren durften, hieß es im Juni 2018 endlich: #backtocanada2018

Durch die zahlreichen Tipps der Teilnehmer der neu gegründeten DKG Regionalgruppe RheinMain (Stammtisch immer am ersten Freitag in ungeraden Monaten), sowie der Jubiläumsausgabe des 360°Kanada-Magazins (150 Jahre Kanada), fiel es uns nicht ganz leicht unsere Reiseziele so auszuwählen, dass sie auch in unserem Zeitplan durchführbar waren. Daher beschreibt „einmal so viel wie möglich in 16 Tagen erleben“ unsere Reise ganz gut. Aber lest selbst. ☺

Let‘s go! Frankfurt a. Main – Toronto


Tag 1 – 4

©VL

Back Home: Toronto
Wir haben uns bewusst entscheiden, dass eine Reise nach Kanada ohne Zwischenstopp in Toronto nicht geht! Es war so schön alte Kollegen wiederzusehen, insbesondere, weil sich in sechs Jahren auch viel in unseren Leben verändert hat (einige haben Familien gegründet, andere haben ein Haus gekauft und wir haben unser Studium beendet und sind ins Arbeitsleben gestartet). Aber am Ende war es doch so, als wäre man gar nicht so lange weg gewesen.
Trotz langem Aufenthalt während unseres Praktikums konnten wir auch bei diesem Besuch noch neue Seiten von Toronto entdecken: Toronto Island und Kensington Market, den Blick von einer Roof Top Bar auf den CN Tower [TIPP: KOST BAR] und so viel tolles Eis [TIPP: KEKOU GELATO].

Auf zu neuen Abenteuern: Toronto – Vancouver


Tag 4 – 7

Big city life: Vancouver
Wir waren begeistert von Vancouvers Flair. Anders als Toronto ist es viel grüner – hier wachsen sogar Bäume auf den Terrassen der Hochhäuser! Außerdem gibt es viele Fahrradfahrer und wir können nur jedem empfehlen einen Tag ein Fahrrad auszuleihen [TIPP: Simon‘s Bike Shop] und eine Tour durch den Stanley Park zu drehen (inkl. Sonnenuntergang-Stopp am English Bay). Man kann die Stadt sehr gut zu Fuß erkunden: von Gastown über Chinatown zur Rogers Arena bis nach Yaletown. Von alternativen bis modernen Läden – es ist alles dabei. Am Olympic Cauldron kann man Wasserflieger beim Starten und Landen beobachten und der Ausblick vom Vancouver Tower bei Sonnenuntergang ist ein MUST DO!

KULINARISCHE TIPPS:
Nelson & the Seagull
Bambo Café
Nicli Antica Pizzeria
Bella Gelateria (preisgekrönt als weltbestes Eis)

Vitamin Sea: Vancouver – Vancouver Island
Mit dem Mietwagen Richtung Vancouver Island.

Achtung: 
Die Kosten für die Fähre sind vor allem für Autofahrer unumgehbar, da dies der einzige Weg mit dem Auto auf die Insel ist. Wer wenig Zeit hat und/oder auf das Auto angewiesen ist, sollte sich daher zusätzlich einen Platz reservieren.

Tag 7 – 8

Being British: Victoria
Leider war unser Aufenthalt in Victoria sehr verregnet. Wir haben das Wetter aber genutzt, um im sehr britischen Städtchen eine Tea Time in der TIPP: Huntigdon Manor zu genießen und uns aufzuwärmen. Victoria ist überschaubar und vor allem abends sehr schön aufgrund der tollen Beleuchtung.
Am zweiten Tag machten wir bei strahlendem Sonnenschein eine Whale Watching Tour und hatten tatsächlich Glück. Wir haben zwei Buckelwale, viele Seelöwen und einen See-Elefanten gesichtet.

Achtung: 
Wer sich für eine Whale Watching Tour entscheidet, sollte diese am besten vorab online buchen, da die meisten Touren am Tag selbst bereits ausgebucht sind.

Breathe in the ocean: Ucluelet & Tofino
Unterwegs erfuhren wir, dass die einzige Straße, die uns nach Ucluelet führt, für die nächsten 5 Stunden gesperrt ist. So ein Mist! Gerade als wir uns damit abgefunden haben und das Beste daraus machen wollten (Tim Hortons & Picknick), sahen wir, dass die Autos wieder weiterfuhren. Also nichts wie los, bevor sie es sich wieder anders überlegen. 😉

Hinweis: 
Vielleicht lag es an der Reisezeit (Juni), aber generell waren Straßen häufig gesperrt bzw. waren sehr viele Baustellen auf unseren Routen.

TIPP: Motel Thornton war eine tolle Unterkunft mit Selbstverpflegungsmöglichkeiten und toller Lage, um schnell im National Pacific Rim Park und auch Tofino zu sein. Auf den Wanderwegen kann man die wunderschöne Küste, den tobenden Ozean, die Tierwelt, aber auch Vegetation (bspw. auf dem Rainforest Trail) bestaunen.
Unsere Reise auf Vancouver Island haben wir mit dem wunderschönen Tonquin Trail in Tofino (atemberaubende Ausblicke und Abzweigungen ans Meer) und dem Sonnenuntergang am Pier beendet. 
#pleasetakemeback!

Tag 10

I would walk 500 miles…
Endlose Autofahrt von Ucluelet zum Flughafen Vancouver und anschließend Flug von Vancouver nach Calgary.

Canadian Wildlife: Vancouver Island – CALGARY
Mit dem Mietwagen durch die Rocky Mountains.

Tag 11 – 15

Roar – That‘s the bear: Banff, Jasper, Yoho, Kootenay Nationalparks
Da wir von unserem zweiten Abschnitt in Vancouver schon etwas kaputt waren, haben wir spontan unsere Hotels umgebucht, um nicht gezwungen zu sein immer so weit zu fahren – vielleicht waren wir bei der Planung doch etwas übermotiviert… Wir haben nie in den Nationalparks selbst übernachtet, sondern immer in Ortschaften etwas außerhalb. Das hat sehr gut funktioniert und war auch die günstigere Alternative.
TIPP: 
Die Möglichkeit zur relativ kurzfristigen Stornierung über booking.com ermöglicht es einem seine Unterkünfte auch noch vor Ort flexibel (um) zu planen.
Kanadas Natur ist einfach atemberaubend. Und am Ende ist es glaube ich egal wo man ist, einfach jeder Nationalpark hat seinen eigenen Charme und man genießt die Ruhe und den Abstand des Stadtlebens total. Hier einige kurze Kommentare zu unseren Erlebnissen und Eindrücken.
Banff, sowie Lake Louise sind sehr touristisch und die Ortschaften selbst bieten sehr viele Einkaufs- und Shoppingmöglichkeiten, sowie zahlreiche Restaurants und Imbisse. Insbesondere die Gondelfahrt in Banff ist lohnenswert und bietet einen atemberaubenden Ausblick. Viel zu spät haben wir das TIPP: BANFF SCHILD entdeckt (toller Foto Spot) – leider haben wir in den anderen Nationalparks so etwas nicht mehr gesehen.
Achtung:
Wer zum Lake Louise/Morraine Lake will sollte einplanen etwas abseits zu parken und einen der alten Schulbusse, die als Shuttlebusse dienen, zu nutzen.
Wer seine Reise frühzeitig startet hat aber vielleicht auch Glück und ergattert noch einen der Parkplätze vor Ort.
Unsere Must-Sees:
Bow Valley Parkway
Johnston Canyon (Wasserfälle)
Lussier Hot Springs (Der Weg dahin ist nicht ganz ohne, aber es lohnt sich allemal!)
Icefield Parkway (Wie immer haben wir die Strecken unterschätzt und schafften es gerade so bis zum Jasper Nationalpark)
Emerald Lake
Bow Summit Trail mit Blick auf den Peyto Lake
Glacier Trail
Marble Canyon
Lake Agnes Trail vorbei am Mirror Lake
Es ist wirklich faszinierend wie unberührt die Natur hier ist und wie oft man auf Tiere trifft. Hier nur einige der vielen Tiere, die wir unterwegs „getroffen“ haben: einen Bären am Straßenrand, eine Grizzly Mama mit zwei Babys am Lake Louise, viele Erdhörnchen und Vögel sowie Rehe auf Wanderwegen und am Straßenrand.

MUSIKTIPP:
Die Musik der Künstlerin Mogli, insbesondere das Album „Wanderer“ ist die perfekte Playlist zur Erkundung unendlicher Weiten.

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei…: Calgary – Toronto – Frankfurt a. Main

Tag 16
… und Kanada wird uns bald wiedersehen, wenn es heißt #backtocanada…

 

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