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Rückblick: Virtuelle Kunstausstellung – Magnetic North

Am 29. April veranstaltete die DKG zusammen mit einem ihrer korporativen Mitglieder, der Anwaltskanzlei Arnecke Sibeth Dabelstein, und der Schirn Kunsthalle Frankfurt eine virtuelle Führung durch die Kunstausstellung Magnetic North mit Werken der berühmten Group of Seven.

Nach einem von der SCHIRN produzierten Einführungsvideo begrüßte unser Präsident Michael Siebold die Gäste. Im Anschluss hielt unser Präsidiumsmitglied Wolfgang Klooß einen sehr einsichtsreichen Kurzvortrag über die gesellschaftspolitischen und kulturhistorischen Hintergründe der Group of Seven. Den ungekürzten Vortrag von Wolfgang Klooß finden Sie hier.

https://www.dkg-online.de/wp-content/uploads/2021/04/Klooss-Group-of-Seven-.pdf

Die renommierte Kunstvermittlerin Berby Krägefsky führte die Teilnehmerinnen danach anhand ausgewählter Exponate durch die Kunstausstellung. Sie machte sich die Möglichkeiten des virtuellen Formats geschickt zunutze, indem sie beispielsweise während ihrer Führung Videos („Mobilize“ von Caroline Monnet / „Big Timber“) und Materialien von Google Earth einspielte, um zum Beispiel darzulegen, wie sich die Künstler fortbewegten und wo in Kanada sie ihre Werke schufen. Die von den Teilnehmerinnen gestellten Fragen ließ sie elegant in ihre Ausführungen mit einfließen.

Unser Mitglied Helga Busch wurde zudem ausgelost und wird zeitnah einen Kalender mit Werken von Tom Thomson erhalten, den unser Regionalleiter Rhein-Ruhr, Hans Harald Grimm, von seinem letzten Besuch in Toronto mitgebracht hat. In Kleinburg besuchte er die McMichael Collection und erwarb den Kalender im Museumsshop. Thomson war zwar kein offizielles Mitglied der Group of Seven, wird aber wegen seiner engen Kontakte zu den Künstlern der Gruppe oft berücksichtigt, wenn es um ihre Werke geht, und gilt als ihr „spiritus rector“ und Wegbereiter. Vor dem Museum wurde die Hütte aufgebaut, in der Tom Thomson während seiner Malaufenthalte im Algonquin Park lebte. Auch steht dort eine Staffelei mit Klappstuhl, die seiner dortigen nachempfunden wurde, wie Hans Harald Grimms Fotos zeigen. Wegen seiner engen Verbindung zur Group of Seven sind seine Skizzen und Bilder auch in der Ausstellung der SCHIRN zu finden, die hoffentlich bald wieder ihre Pforten für den normalen Publikumsverkehr öffnen kann und dann voraussichtlich bis September gezeigt wird.

Bis dahin können sich alle Interessenten weitere virtuelle Einblicke in die Arbeit der Kunsthalle verschaffen. Das DIGITORIAL®, die digitale Version des Begleitheftes zur Ausstellung, ist online zu finden: https://www.schirn.de/digital/angebote/digitorial/. Weitere Informationen gibt es auch auf der Website der SCHIRN in Form von Podcasts und Interviews oder im SCHIRN MAG (https://www.schirn.de/magazin/).

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