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WSP 2020 – Die ersten Eindrücke

Nach den Auswahlgesprächen im Januar herrscht große Vorfreude auf Kanada, Work and Travel 2020. Und dann steht alles auf Pause: geschlossene Grenzen, keine Visavergabe. Dieses Jahr ist alles anders. Einige WSPler hatten aber Glück und bereits frühzeitig ihr Visum. Sie konnten Anfang August nach Kanada fliegen und ihr Abenteuer Work and Travel starten. In diesem Jahr ist auch der Start anders als sonst. Kein gemeinsamer Flug mit der Gruppe, kein gemeinsamer Aufenthalt in Toronto. Und erstmal in Quarantäne. Wir haben nachgefragt.

Wie war es für euch, unter diesen Umständen nach Kanada zu fliegen?

Anne Schäfer: Also es war schon einiges an Kontrollen, Temperatur messen und sowas. Aber ich finde, Abstand halten ging deutlich besser als gedacht – klar, es waren auch weniger Leute als sonst. Der Flieger war auf keinem der Flüge ganz voll, sodass man sich auch umsetzen konnte.
Auf jedem Flug hat man ein Hygiene-Paket bekommen mit Desinfektionszeug, Wasser, Handschuhen und Maske. Essen haben wir auch bekommen, allerdings abgepackt und kalt, aber das war total in Ordnung! Außerdem ging die Zeit schnell rum! Auf dem Propellerflug nach Kamloops hat man auch sehr viel sehen können!

Paul Wenger: Die Flüge waren echt entspannt und zumindest die Langstrecken nur halb voll.

Paul Schäfer: Erstaunlich angenehm, trotz der langen Strecke. Wenn man sich ablenkt mit Musik hören, Filme schauen und so weiter echt gut machbar!

Wie läuft eure Quarantäne?

Paul W.: Die Quarantäne läuft gut, man muss halt immer darauf achten, den Abstand zu halten. Und im Auto oder so eine Maske aufziehen. Aber das geht ja alles.

Paul S.: Gut, ich soll circa eine Woche isoliert verbringen. Sprich, ich kann schon auf der Farm arbeiten, aber habe möglichst wenig Kontakt zu den anderen. Nach der ersten Woche schauen wir dann weiter.

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Anne: Es ist etwas schade, dass man nicht so viel Kontakt zu anderen hat, aber das ändert sich auch nach der Quarantäne.
Zum Abendessen komme ich auch immer ins Haus und sitze am anderen Ende des Tisches. Aber das klappt eigentlich alles ganz gut. Ich muss mich halt etwas bedienen lassen, weil ich nicht direkt in die Küche soll.

Wie sind die ersten Tage für euch? Wie lernt ihr Kanada unter diesen Umständen kennen?

Anne: Also die Landschaft ist schon mal sehr schön und die Leute freundlich!
Mit Corona ist das alles tatsächlich nicht so leicht, aber wir sind ja auch noch nicht so lange da.

Paul W.: Heute waren wir an einem kleinen See oben in den Bergen, gefühlt ist hier jede Ecke anders und schöner als zu Hause.

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Wie geht’s euch und habt ihr Spaß?

Paul W.: Ich hatte erst Schwierigkeiten, meinen Schlafrhythmus anzupassen, aber ansonsten ist alles super. Ich werde gut versorgt. Am besten finde ich, dass es hier immer etwas Anderes zu tun gibt. Mal repariert man Zäune, dann muss man Unkraut besprühen oder irgendwas beladen. Ich durfte auch schon ein paar mal Traktor fahren. Zumindest bis jetzt haben wir jeden Tag was Anderes und Neues gemacht.

Paul S.: Gut. Das arbeiten hier macht großen Spaß! Es ist viel entspannter als in Deutschland. Hoffentlich habe ich noch mehr Spaß, wenn die Quarantäne rum ist.

Anne: Alles supi, die Arbeit macht Spaß, alle sind lieb. Ich bin auf jeden Fall auf der für mich richtigen Farm! Die Blumen sind Hammer, ich kann morgens mein Frühstück im Garten pflücken. Und ich bin heute sogar Quad gefahren! Aber ich hoffe/denke auch, es wird noch besser nach der Quarantäne. Dann kann ich auch mal was backen oder kochen!

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