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Einladung zur Filmpremiere in München: The Whale and the Raven

10. Mai, 20:0022:30

Die Regionalgruppe Oberbayern lädt Sie herzlichst im Rahmen des Dok.fest München 2019 ein zur Filmpremiere von

„The Whale and the Raven“

in das Kino Rio 1 (Rosenheimer Strasse 46, 81669 München)

und einem anschliessendem Gespräch mit der Regisseurin Mirjam Leuze, Film-Crew und Shirley Vercruysse (National Film Board of Canada) in das Cafe Haidhausen (Franziskanerstrasse 4, 81669 München).

Anmeldung:

Es wird darum gebeten Plätze direkt über die Webseite des Veranstalters zu reservieren.

Bitte kündigen Sie Ihre Teilnahme zum anschliessenden „Meet and Greet“
per E-Mail an: oberbayern@dkg-online.de  

Näheres zum Film:      

„Sind Wale Individuen mit der Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und Intelligenz? Janie Wray und Hermann Meuter sind fest davon überzeugt. Seit 15 Jahren dokumentieren die Walforscherin und der Walforscher das Verhalten von Orcas, Buckel- und Finnwalen an der Westküste Kanadas.

70 Meilen von ihren Forschungsstationen entfernt liegt die kleine Küstenstadt Kitimat. Hier wird eine gigantische Exportanlage für Flüssiggas (LNG) geplant. Auf Supertankern soll das Gas nach Asien exportiert werden. Was die Tankerroute für die Wale bedeuten wird, ist nicht absehbar.

Auch die Gitga’at First Nation, die in dem kleinen Ort Hartley Bay leben, haben sich nach einem zehnjährigen Kampf dem Druck von Industrie und Regierung gebeugt und zugestimmt, dass zukünftig Hunderte von Supertankern durch die Fjorde ihres Territoriums fahren werden.

In den Geschichten der First Nations, den ersten Bewohnern dieser Küste, wird das Meer als „Unterwasserkönigreich“ beschrieben. „Orca Chief“ wacht über die Bewohner des Meeres und weist respektlose Menschen in ihre Schranken. In einer animierten Sequenz, erzählt mit Bildern des Künstlers Roy Henry Vickers, macht die Geschichte von Orca-Chief klar, dass es in dieser Region auch um verschiedene Konzepte unserer Welt geht: Die industrielle Nutzbarmachung des Meeres versus dem Meer als Nahrungsquelle, das es langfristig zu erhalten gilt.

In ihrem Film wirft Regisseurin Mirjam Leuze die Frage auf, ob wir Menschen das Recht haben, die Welt ausschließlich nach unseren Bedürfnissen zu formen. Was wäre, wenn Selbstwahrnehmung, Mitgefühl und Denken nicht ausschließlich menschliche Fähigkeiten wären?

Nah dran an dem Walforscher Hermann Meuter und der Walforscherin Janie Wray gibt der Film einen tiefen Einblick in ein einzigartiges Biotop.“

Details

Datum:
10. Mai
Zeit:
20:00 – 22:30

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