Rückblick auf die Veranstaltung: State of the Union Address and Speech from the Throne: One Continent – Two Visions?

Am Montag, dem 10. Februar 2020, richtete die Deutsch-Kanadische Gesellschaft zusammen mit dem Amerika Haus e.V. NRW in den Räumlichkeiten der Kanzlei Osborne Clarke eine Veranstaltung aus, die sich mit der State of the Union Address des US-Präsidenten Donald Trump vom 4. Februar 2020 und der Speech from the Throne des kanadischen Premierministers Justin Trudeau (die traditionell von der Monarchin oder ihrer Vertreterin gehalten wird) vom 5. Dezember 2019 auseinandersetzte.

Nachdem zwei Ausschnitte aus den beiden Reden gezeigt wurden, moderierte der Direktor des Amerika Haus e.V. NRW, Dr. Benjamin Becker, das Gespräch zwischen den beiden anwesenden Experten für den nordamerikanischen Kontinent: Dr. Martin Thunert vom Heidelberg Center for American Studies der Universität Heidelberg und US-Politikwissenschaftler Dr. Andrew Denison diskutierten gemeinsam die Reden mit Blick auf Stil, Format, Inhalt und Symbolik. Dabei stellten sie einige Unterschiede in den jeweiligen politischen Systemen fest und erklärten diese zum Beispiel anhand der unterschiedlichen politischen Traditionen der beiden Länder, aber auch anhand der aktuellen politischen Situationen in den USA und Kanada. Außerdem beantworteten die beiden Experten einige interessante Publikumsfragen, die im Anschluss an die Veranstaltung bei einem Get Together weiterbesprochen werden konnten.

Kunst und Kultur aus Kanada in Deutschland

*Von der Newsletter der Botschaft von Kanada

Mit 17 Filmen in fast allen Festivalsektionen, darunter Kurz- und Langspielfilme, Dokumentationen, Videoinstallationen und eine brandneue TV-Serie, zeigt sich auch dieses Jahr wieder die außerordentliche Vielfalt und Kreativität kanadischen Filmschaffens. Wir wünschen allen Filmemacherinnen und Filmfreundinnen eine erfolgreiche und spannende Berlinale!

Mehr Infos unter: Liste der kanadischen Beiträge auf der Berlinale

Schauen Sie nach in unserem Veranstaltungskalender für Events der Botschaft in der Zeit der Berlinale – 20.2.-1.3.2020

****2020 ist Kanada Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Aus diesem Anlass findet das ganze Jahr über ein umfangreiches Kulturprogramm mit Veranstaltungen, Ausstellungen und Lesungen in ganz Deutschland statt.
Weitere Informationen unter: canadafbm2020.com

DKG Neujahrsempfang 2020 in Köln

Am 23. Januar feierten wir zusammen mit dem Amerika Haus e.V. NRW unseren Neujahrsempfang in den Riverside Studios in Köln. Nach dem Sektempfang gab es Grußworte vom Vorsitzenden des Amerika Hauses, Dr. Ingo Wolf, dem Vorsitzenden der DKG, Stefan Rizor, der kanadischen Konsulin Lee-Anne Hermann und dem Direktor des Amerika Hauses, Benjamin Becker. Im Anschluss durften die Gäste dem Jazzkonzert von Komponistin Mareike Wiening und ihrer Band lauschen, die sowohl mit ihren wundervollen Songs als auch ihren deutsch-kanadisch-amerikanischen Bandmitgliedern perfekt zum Abend passte. Bei einem lockeren Get Together mit Flying Buffet und leckerem Wein fand danach noch ein reger Austausch unter den Gästen statt.

©Amerika Haus e.V. NRW – Sarah Neumann

Mélody meets Morgan – a great success!!

On January 24th was the last DKG House Concert. Around 20 people gathered in Idstein to enjoy the very strong musical talent of Singer-Songwriter Morgan Finlay as well as the fine Canadian products of Melody’s Canada from Munich. As always, it was a magical evening and a worthy end to the concert series.

We are committed to continue encourage and help Canadian artists and so in the next months we will be looking for a new way of doing it. We hope to come back soon with a new concept to pursue the tradition started in 2013.

Thank you to everyone who supported over the years!!!

©dneuhaus

Young Transatlantic Leadership Initiative – Call for Applications

Wir als Deutsch-Kanadische Gesellschaft sind eine der Partnerorganisationen der Young Transatlantic Leadership Initiative – einem Programm für junge Führungskräfte aus Deutschland und Kanada. Nach einem erfolgreichen ersten Jahr mit einer Reise nach Montréal und Toronto werden wir in 2020 mit einer deutsch-kanadischen Gruppe nach Hamburg, Berlin und Frankfurt am Main reisen. Dazu findet ihr hier unten den Call for Applications und das Bewerbungsformular. Bitte verteilt ihn gerne in euren Netzwerken oder bewerbt euch selbst!

Maple Music Wonderland: DKG Wohnzimmerkonzert/Tasting mit Justine Vandergrift und Melody’s Canada

Pünktlich zum ersten Advent tauchten wir am 30. November ein in ein Wunderland aus Ahorn und Musik mit Honigwein, Gitarrenklängen, Countrysongs und Blues. Singer-Songwriter Justine Vandergrift aus Alberta zauberte nicht nur klangvolle Melodien, sondern verzauberte alle Anwesenden gleich mit. Daneben bescherte Mélody aus Québec kulinarische Gaumenfreuden: mit Mélody’s Canada bringt sie den Geschmack der Gaspésie nach Deutschland.
Newcomerin Justine Vandergrift gab im Rahmen ihrer ersten Deutschland-Tour eine Palette an Songs zum Besten: viele eigene Werke sowie ausgewählte Stücke anderer Musikgrößen, die sie mit einer persönlichen Note interpretiert. Darunter ein Song von „The Tragically Hip“ oder auch das bekannte „Big Yellow Taxi“, dessen Original aus der Feder der kanadischen Joni Mitchell stammt. Sie zählt zu Justines musikalischen Einflüssen, so wie auch Willie Nelson und Neil Young. Ihre gefühlvolle Darbietung des legendären Bluessongs „It Hurts Me Too“ war zweifelsohne einer der Höhepunkte dieses Abends. Ein besonders berührender Moment war die Widmung Shania Twains „You’re Still The One“ an die Gastgeber Alex und Danielle. In ihren eigens geschriebenen wie komponierten Werken erzählt Justine von Menschen und Situationen ihres Lebens. So singt sie von „Jennie“, einer alten weisen Dame, zu der sie aufschaut. Sie rät „Hold Your Head High“, begibt sich einfühlsam „Under Your Shell“, zeigt den Unterschied zwischen „By and Buy and Bye“ und überlässt uns einen Ohrwurm namens „Nothing Like The Rain“. Ihre Setlist reicht dabei von Liedern ihres ersten Albums „yes alright ok“ aus dem Jahre 2011 bis hin zu ihrer neuesten Platte „Stay“, die im Februar 2020 erscheint.

Justine lässt uns teilhaben an Auftritten auf einem Gepäckband am Flughafen Calgary und ihrem Gefühl eines „Hey, welcome-to-Canada“-girl. Sie blickt zurück auf die Verwendung einer ihrer Songs durch den NDR im Abspann einer Doku und wie sie so den Weg nach Deutschland fand. In alledem steckt ihre große Liebe zur Musik. Wie sie selbst sagt: „I couldn’t get enough of what I call love“. Wir sind uns sicher, von Justine Vandergrift werden wir noch einiges auch hierzulande hören. Ihren Namen sollte man sich merken! In der Halbzeit bot Mélody den Gästen eine Verkostung mit Honigwein und dem Besten, was das Nationalblatt Kanadas kulinarisch hergibt: Ahornsirup, -butter und -zucker. Dazu gab es eine reiche Käseauswahl mit Baguette. Ihre Liebe zum „Hydromel“ begann bereits vor 20 Jahren mit einem Freund in Québec und seiner Leidenschaft für Honig. In ihrem Onlineshop vertreibt die in München lebende Frankokanadierin eine Auswahl original kanadischer Produkte.

Von Justines zwei musikalischen Zugaben war die finale ein Wunsch aus dem Publikum nach weihnachtlichen Klängen: mit „Merry Christmas Baby“ gelang ihr die perfekte Einstimmung auf die beginnende Adventszeit. Mélodys Produkte sowie Justines CDs finden auch über diesen Abend hinaus großen Anklang. Viele der Anwesenden nutzten die Gelegenheit für den Kauf erster Weihnachtsgeschenke. Wir freuen uns, von beiden weiterhin zu hören, zu sehen und zu probieren.

Es war ein gelungener Abend voller Melodien. Ein Genuss für Gaumen und Ohren gleichermaßen. Es war ein klangvoller Abend in drei Sprachen, deren Melodien wie selbstverständlich ineinandergreifen; Kanada von Ost nach West kulturell vertreten. Den nächsten Ausflug ins Wunderland unternehmen wir am 24. Januar 2020 mit Mélody und Morgan Finlay im Rahmen des vorerst letzten Wohnzimmer-Konzerts in Idstein. Seid dabei!

©dneuhaus

Mein Blockhaus in Kanada – Carmen Rohrbach in der Urania Berlin

Die DKG und Urania Berlin hatten am Abend des 21.11. Dr. Carmen Rohrbach zu Gast. 170 Besucher wollten vom neuesten Abenteuer der erfolgreichen Reiseschriftstellerin und Fotografin sehen und hören: Sie hat sich den Traum erfüllt, allein mehrere Monate in einem Blockhaus in den winterlichen Rocky Mountains Kanadas zu verbringen. Ihr Fernweh führte Carmen Rohrbach zuerst nach misslungener Flucht in den Westen ins Gefängnis. Doch seit sie die Welt bereisen kann ist ihr kein Weg zu weit, keine Herausforderung zu schwer. Unzählige Bücher und Vorträge lassen uns an ihren Erlebnissen teilhaben. Auch über den Winter in Kanada gibt es ein reich bebildertes Buch, das wie auch der Vortrag das intensive Erlebnis der unberührten Natur nachempfinden lässt. Sie war allein in ihrer Hütte aber nie einsam. Ob Elch oder Wolf, Fuchs, Marder oder der Weißkopfadler als Nachbar, der Winter in British Columbia zeigt sich in Carmen Rohrbachs Schilderungen als ein Spiel der Natur, wie es nur noch an wenigen Stellen der Erde und nur unter großem persönlichen Einsatz zu erleben ist.

Meine Hütte in KANADA (C.Rohrbach)

Bei diesem Abenteuer ging es mir um das Erleben einer wilden Natur, abseits von Siedlungen, in einer weitgehend von Menschen unbeeinflussten Gegend. Diese bot sich mir in Kanada, in der Provinz British Columbia, etwa 500 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Prince George.
Die Idee war: in einer einfachen Blockhütte ohne Strom, Gas, Internetanschluss, Telefon, ohne Straßen in der Nähe, Heizung nur mit Holz und Wasser aus dem See, zu überwintern, um intensiv in die wilde Natur einzutauchen.
Meine Cabin wie Hütten in Kanada genannt werden, lernte ich im Sommer bei einer mehrwöchigen Wildniswanderung in den Rocky Mountains zum Chukachida Lake kennen. Die Hütte liegt direkt am Seeufer auf über 1500 Meter Höhe umgeben von Dreitausender-Bergen.
Im Winter flog mich ein Buschpilot zu „meiner“ Hütte. Allein in Kanadas Wildnis zu sein, war für mich ein beglückendes Erleben. Bei minus 48 Grad Celsius hing das Überleben davon ab, den Ofen jeden Morgen neu zu befeuern. Die Elemente der Natur: Kälte, Wind, Sturm, Schnee, Eis und Sonne wurden intensiv erfahren. Unter diesen Bedingungen wird der Mensch Teil der Umwelt und steht ihr zugleich beobachtend gegenüber. Das Alleinsein verstärkt die Wahrnehmung, öffnet die Sinne und erweitert die inneren Horizonte. Völlige Einsamkeit und ein Leben mitten in der Natur Kanadas mit dem Besuch von Wölfen, Elchen, Eichhörnchen, Weißkopfseeadler und vielen anderen Tieren.
Im Gegensatz zu meinen anderen Reisen, war das Abenteuer dieses Mal die Stille und das Alleinsein, die Ruhe und die Einsamkeit, dennoch, oder gerade deshalb war das Erleben ungeheuer spannend und abwechslungsreich.

©carmenrohrbach

DKG trifft Förderstiftung Semperoper

Anlässlich des DKG-Konzertes mit Morgan Finlay am 8. November im Wulberts Café und Bar in Dresden trafen wir die Leiterin der Stiftungsgeschäftsstelle der Stiftung Semperoper, Frau Milena Vettraino. Wenig später wurde eine Einladung zur Operngala anlässlich der 27. Preisverleihung der Stiftung Semperoper an die Regionalleitung der DKG Sachsen ausgesprochen, die dankbar angenommen wurde.

Leiterin Stiftungsgeschäftsstelle

Musik verbindet – über Grenzen hinweg!

So erlebten wir einen Musikgenuss auf höchster Ebene bei fulminanter Orchestermusik unter der Leitung des Stardirigenten Omer Meir Wellber sowie außergewöhnlichen Interpreten und Nachwuchsmusikern wie Alexandros Stravrakakis, der dieses Jahr den P. I. Tschaikowski-Wettbewerb, einer der weltweit bedeutendsten Musikwettbewerbe, gewann. Übrigens, der diesjährige Preisträger der Semperoper-Stiftung war Jón Vallejo, erster Solist des Semperoper Balletts. Durch den Abend führte die bekannte Sopranistin Anne Schwanewilms. Ein herzliches Dankeschön also an die Stiftung Semperoper und deren Leiterin der Stiftungsgeschäftsstelle Frau Milena Vettraino.

DKG meets members of the Dresden Semperoper foundation

Morgan gave a great concert November 8 in Wulberts Café and Bar in Dresden where we met the director of the Dresden Semperoper foundation, Ms Milena Vettraino, who cordially invited the representative of the DKG regional group to the opera gala on the occasion of the 27. awards’ presentation of the Dresden Semperoper foundation which was gratefully accepted.

Music unites people all over the world!

Thus, we had the pleasure to listen to brilliant orchestra music directed by the star conductor Omer Meir Wellber including outstanding interpreters and young musicians such as Alexandros Stravrakakis, who won one of the most famous music competitions this year, i.e. the P. I. Tschaikowski competition. By the way, the winner of this year’s award of the Dresden Semperoper Foundation is Jón Vallejo, the first soloist of the Semperoper ballet. The well-known soprano Anne Schwanewilms moderated the evening. Finally, a sincere thank you to the Semperoper Foundation and its representative, Ms. Milena Vettraino.

©Heidi Karin Bey
Regionalleiterin Sachsen
November 2019


Revival des DKG-Dresden Maple Meetings!

Aus Anlass des Auftritts von Morgan Finlay, eines bekannten kanadischen Sängers und Liederkomponisten, wurden alle Register gezogen, um Gäste aus dem Dresdner Raum zusammenzutrommeln. Mit Erfolg. Wir verlebten einen wunderbaren Abend mit der Musik von Morgan, der durch emotionalen Tiefgang, viel Humor und Warmherzigkeit überzeugte. Wir waren angetan von seinen Liedern und freuen uns schon jetzt auf die nächsten Stunden mit ihm bei einem künftigen Konzert.


Revival of the DKG-Dresden Maple Meeting!

Morgan Finlay, a famous Canadian singer and song writer came to Dresden to give a perfect performance at the Wulberts Café and Bar in Dresden-Neustadt attracting many people in the Dresden area interested in Canadian music and culture. We were very impressed by his Canadian friendliness, his humour and most of all his convincing as well as gorgeous songs, looking forward to his next concert in our area.

DKG Sachsen

In Amoria
mit Matt Epp & Joel Couture

Im Rahmen seiner „River of Tears“-Tour machte Matt Epp in Begleitung von Joel Couture am 10. November Halt in Idstein. Für beide inzwischen fast schon ein Heimspiel. Ein lauschiges Plätzchen, bereits das Bühnenbild versprach Gemütlichkeit: zahlreiche Lichterketten brachten Glanz in diese dunkle Jahreszeit und boten einen Vorgeschmack auf den nahenden Advent. „Spread the love“ wurde zum inoffiziellen Motto dieses Abends – unübersehbar durch ein großes rotes Herz, unüberhörbar durch Matts Stimme und Texte, melodisch begleitet von Joel am Bass. Unverkennbar zu spüren in und zwischen den Zeilen seiner Songs, durch das Teilen von Geschichten, privaten Einblicken und Emotionen.

„Never have I loved like this“
Matt singt von Liebe, er singt von seiner Verbundenheit zu einem „Japanese Maple Tree“ – und alle singen mit; von einem See, nicht zuletzt von seiner Tochter Luma. Wir tauchen ein in ein von ihm geschaffenes Fantasiereich der Liebe – Amoria. In Kombination mit einem Herz fungiert ein Red-Winged Blackbird als dessen Symbol. Immer wieder erinnert er uns und appelliert an mehr Liebe füreinander und für die Erde, die wir alle teilen. Wasser als heiliges, uns verbindendes Gut und Basis allen Lebens. Mehr Gemeinsamkeit in Zeiten von Gegensätzen.

„It’s not a match if it can’t hold a flame“
Dieser Abend war ein ‚Match‘ für alle. Einmal entflammt, entfachte ihr Feuer. Mit einer A-cappella-Zugabe verabschiedete sich Matt und entließ uns sanft aus der zeitlosen Amoria. Seine Musik hallt nach, auch über jenen Raum hinaus. Diese Flamme lodert weiter…

Der Herbst setzt sich musikalisch wie kulinarisch fort: Canadian Tasting & Wohnzimmer-Konzert am 30. November in Idstein mit Mélody’s Canada und Justine Vandergrift.

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